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	<title>Kommentare zu: Meridiane</title>
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	<description>für Tai Chi Chuan, EDV, Linux, Dadaichmuss ...</description>
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		<title>Von: taiwandeutscher</title>
		<link>http://www.hirner.at/archives/12085#comment-12149</link>
		<dc:creator>taiwandeutscher</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 02:57:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme Dir hier überwiegend zu.
Falls Du mehr über TCM und ihre Unzulänglichkeiten wissen willst, empfehle ich die Schriften von Paul U. Unschuld, mein 2. Dr.-Vater. Kritisch, aber fundiert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Dir hier überwiegend zu.<br />
Falls Du mehr über TCM und ihre Unzulänglichkeiten wissen willst, empfehle ich die Schriften von Paul U. Unschuld, mein 2. Dr.-Vater. Kritisch, aber fundiert!</p>
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		<title>Von: helmeloh</title>
		<link>http://www.hirner.at/archives/12085#comment-12086</link>
		<dc:creator>helmeloh</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:46:58 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo taiwandeutscher,
Danke für deinen Kommentar. Ich hatte &quot;circulus meridianus&quot; in Erinnerung, obwohl ich in Latein nie besonders gut war. Findet man allerdings auch schon im &quot;Zentralgehirn der Menschen&quot; ich meine damit die Wikipedia, siehe &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Meridian&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Meridian&lt;/a&gt;.  Ich liebe das Projekt, bin von Anfang an dabei gewesen und unkritisch sollte man ohnehin bei &lt;strong&gt;keiner&lt;/strong&gt; Quelle sein. 
Termini machen mir immer schon Probleme, da ich es nicht einsehe, weshalb man vorhandene Wörter mit einem neuen Sinn belegen muss (das geschieht leider permanent, auch in den sogenannten Naturwissenschaften), statt einfach ein neues Wort zu schöpfen. Bei Übersetzungen ist dies allerdings oft recht schwierig und komplizierter, als wenn ich einfach meine Sprache benutze um mein Anliegen zum Ausdruck zu bringen. Bei letzterem sollte man kreativ sein und auch den Mut zu eigenen Wortschöpfungen aufbringen.
Wie gesagt, bei Übersetzungen, will man also nichts eigenes schreiben, sondern möglichst sinngemäß die Worte anderer (Chinesen) in die eigene Sprache (Deutsch) bringen, ist das eine ganz andere Sache. Noch dazu bei den unzähligen Dialekten und bei dem Zeitunterschied. Man denke nur an die Entwicklung der Deutschen Sprache und schon wird klar, dass dies nicht einfach und niemals eindeutig sein kann, weshalb ich den Gebrauch von Wörtern, die aus anderen Bereichen bekannt sind, zu diesen Zweck für legitim und vernünftig erachte. &quot;Netzleitbahnen&quot; ist nur moderner, aber wie unterscheide ich sie dann von den Leiterbahnen einer Platine, ich meine eines integrierten Schaltkreises? Dort gibt es Netzleitbahnen und wo ich einen Begriff her nehme ist nicht so wichtig, er muss möglichst gut passen, oder ich kreiere einen neuen. Warum sagt man eigentlich nicht einfach Qi-Bahnen, das wäre meiner Meinung naheliegend.
Das ändert allerdings nichts an meinem Unverständnis für Meridiane, die u.a. dem Sympathikus und dem Parasympathikus zugeordnet werden.
Die Chinesen können das vor tausenden Jahren unmöglich gewußt haben. Ich kapiere das nicht, aber das Yin Yang Prinzip passt auf die wesentlichsten Regulationsmechanismen der gesamten zweiwertigen Logik. Nicht nur die dualen Prinzipien sehe ich darin, sondern der Yin-Punkt im Yang zeigt mir auch Hegel, dem ja oft vorgeworfen wird, dass er dem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_vom_ausgeschlossenen_Widerspruch&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Satz vom Widerspruch&lt;/a&gt; systematisch widerspicht, mit seiner Dialektik recht hatte.
&quot;dass etwas zugleich ist und nicht ist&quot; wird im Yin-Yang Symbol schön verdeutlicht, man muss nur die Zeit miteinbeziehen und ohne Zeit gibt es auch keine Betrachtung und keinen Versuch und keine Aussage.
Ich denke an:
Zeit, Zustand, Veränderung --&gt; Taiji
Eine andere Möglichkeit wäre die Flucht in die Fuzzy-Logik, eine mehrwertige Logik und eine analoge Sichweise der Dinge, denn diese ist ohne den Faktor Zeit ebenfalls nicht möglich. Das Problem ist immer wieder das Gleiche, man kann eine stetige Funktion solange zerlegen bis ich auf einer kontinuierlichen Kurve (Bahn) auf einen Punkt komme, denn Punkte gibt es nicht wirklich auf einer kontinuierlichen Kurve. Die Punkte können wieder als Bahn, Kurve usw. betrachtet werden die aus Punkten besteht und man kann einfach nie aus diesem Kreis ausbrechen, will man einen Punkt (Ort, Zustand) zu einem Zeit&lt;strong&gt;punkt&lt;/strong&gt; feststellen. 
Es kann nicht gehen, denn es gibt keinen kleinsten Punkt irgend einer Art, zu einem bestimmten Punkt auf der Zeitachse. Das ist wie die Suche nach sich selbst, oder nach Gott - das ist für mich eine falsche Fragestellung!
Schon Tc-Lymphocten können besser Unterscheiden wer ich bin, als meine Persönlichkeit, oder mein Geist, es je können wird. Ich muss mit meinen Zellen zusammenarbeiten und soll keine sinnlosen Fragen stellen, sonst bleiben meine Zellen auf der Strecke und ich auch.
Daher akzeptiere ich einfach, dass es Zustände gibt und das diese sich ändern können, dass es eine Dialektik gibt, dass die Summe aller Einzelteile mehr (weniger; etwas anderes) sein kann, als die mathematische Summe und dass es keine absolute Perspektive für Menschen geben kann.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo taiwandeutscher,<br />
Danke für deinen Kommentar. Ich hatte &#8220;circulus meridianus&#8221; in Erinnerung, obwohl ich in Latein nie besonders gut war. Findet man allerdings auch schon im &#8220;Zentralgehirn der Menschen&#8221; ich meine damit die Wikipedia, siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meridian" rel="nofollow">Meridian</a>.  Ich liebe das Projekt, bin von Anfang an dabei gewesen und unkritisch sollte man ohnehin bei <strong>keiner</strong> Quelle sein.<br />
Termini machen mir immer schon Probleme, da ich es nicht einsehe, weshalb man vorhandene Wörter mit einem neuen Sinn belegen muss (das geschieht leider permanent, auch in den sogenannten Naturwissenschaften), statt einfach ein neues Wort zu schöpfen. Bei Übersetzungen ist dies allerdings oft recht schwierig und komplizierter, als wenn ich einfach meine Sprache benutze um mein Anliegen zum Ausdruck zu bringen. Bei letzterem sollte man kreativ sein und auch den Mut zu eigenen Wortschöpfungen aufbringen.<br />
Wie gesagt, bei Übersetzungen, will man also nichts eigenes schreiben, sondern möglichst sinngemäß die Worte anderer (Chinesen) in die eigene Sprache (Deutsch) bringen, ist das eine ganz andere Sache. Noch dazu bei den unzähligen Dialekten und bei dem Zeitunterschied. Man denke nur an die Entwicklung der Deutschen Sprache und schon wird klar, dass dies nicht einfach und niemals eindeutig sein kann, weshalb ich den Gebrauch von Wörtern, die aus anderen Bereichen bekannt sind, zu diesen Zweck für legitim und vernünftig erachte. &#8220;Netzleitbahnen&#8221; ist nur moderner, aber wie unterscheide ich sie dann von den Leiterbahnen einer Platine, ich meine eines integrierten Schaltkreises? Dort gibt es Netzleitbahnen und wo ich einen Begriff her nehme ist nicht so wichtig, er muss möglichst gut passen, oder ich kreiere einen neuen. Warum sagt man eigentlich nicht einfach Qi-Bahnen, das wäre meiner Meinung naheliegend.<br />
Das ändert allerdings nichts an meinem Unverständnis für Meridiane, die u.a. dem Sympathikus und dem Parasympathikus zugeordnet werden.<br />
Die Chinesen können das vor tausenden Jahren unmöglich gewußt haben. Ich kapiere das nicht, aber das Yin Yang Prinzip passt auf die wesentlichsten Regulationsmechanismen der gesamten zweiwertigen Logik. Nicht nur die dualen Prinzipien sehe ich darin, sondern der Yin-Punkt im Yang zeigt mir auch Hegel, dem ja oft vorgeworfen wird, dass er dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_vom_ausgeschlossenen_Widerspruch" rel="nofollow">Satz vom Widerspruch</a> systematisch widerspicht, mit seiner Dialektik recht hatte.<br />
&#8220;dass etwas zugleich ist und nicht ist&#8221; wird im Yin-Yang Symbol schön verdeutlicht, man muss nur die Zeit miteinbeziehen und ohne Zeit gibt es auch keine Betrachtung und keinen Versuch und keine Aussage.<br />
Ich denke an:<br />
Zeit, Zustand, Veränderung &#8211;&gt; Taiji<br />
Eine andere Möglichkeit wäre die Flucht in die Fuzzy-Logik, eine mehrwertige Logik und eine analoge Sichweise der Dinge, denn diese ist ohne den Faktor Zeit ebenfalls nicht möglich. Das Problem ist immer wieder das Gleiche, man kann eine stetige Funktion solange zerlegen bis ich auf einer kontinuierlichen Kurve (Bahn) auf einen Punkt komme, denn Punkte gibt es nicht wirklich auf einer kontinuierlichen Kurve. Die Punkte können wieder als Bahn, Kurve usw. betrachtet werden die aus Punkten besteht und man kann einfach nie aus diesem Kreis ausbrechen, will man einen Punkt (Ort, Zustand) zu einem Zeit<strong>punkt</strong> feststellen.<br />
Es kann nicht gehen, denn es gibt keinen kleinsten Punkt irgend einer Art, zu einem bestimmten Punkt auf der Zeitachse. Das ist wie die Suche nach sich selbst, oder nach Gott &#8211; das ist für mich eine falsche Fragestellung!<br />
Schon Tc-Lymphocten können besser Unterscheiden wer ich bin, als meine Persönlichkeit, oder mein Geist, es je können wird. Ich muss mit meinen Zellen zusammenarbeiten und soll keine sinnlosen Fragen stellen, sonst bleiben meine Zellen auf der Strecke und ich auch.<br />
Daher akzeptiere ich einfach, dass es Zustände gibt und das diese sich ändern können, dass es eine Dialektik gibt, dass die Summe aller Einzelteile mehr (weniger; etwas anderes) sein kann, als die mathematische Summe und dass es keine absolute Perspektive für Menschen geben kann.</p>
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		<title>Von: taiwandeutscher</title>
		<link>http://www.hirner.at/archives/12085#comment-12076</link>
		<dc:creator>taiwandeutscher</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 05:15:57 +0000</pubDate>
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		<description>Haupt- und Netzleitbahnen ist der bessere Ausdruck. Meridiane stehen eigentlich schon für was ganz anderes.
Wiki ist und bleibt ein Laienteil.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Haupt- und Netzleitbahnen ist der bessere Ausdruck. Meridiane stehen eigentlich schon für was ganz anderes.<br />
Wiki ist und bleibt ein Laienteil.</p>
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