Natürlich kann es hier nicht um das Erstellen von Backups auf einem Desktop mit grafischer Benutzerungebung gehen, denn zu dem Klick auf “backup” in Ubuntu und Co. benötigt man wohl keine weitere Information.

Hier sollen backups in der Debian Konsole mit dem Kommandozeilen Programm Backup Manager erstellt werden.
Zuerst ein paar allgemeine Worte zur Datensicherung:
Je nach vorhanden Möglichkeiten kann natürlich geleich auf Band, DVD usw. gesichert werden, aber ich gehe davon aus, dass es sich um einen entfernten Rechner handelt und lediglich Festplatten (HD) zur Verfügung stehen.
Ich empfehle zur Sicherung:
1.) eine HD nur für Backups zu verwenden und diese nur für das Backup zu mounten, dabei ist zu beachten, dass diese auch nach dem Backup mit umount wieder ausgehängt wird, sonst kommt es zu einem Fehler. Mit einem kleinen script kann das leicht umgangen werden: Wenn nicht eingehängt – einhängen.
2.) einen Benutzer anzulegen, der nur für die Sicherung verwendet wird, d.h. er braucht nur Rechte um auf der Sicherungs-HD schreiben und überall lesen zu können. Außerdem sieht man im Logfile leichter was bei der Sicherung gemacht wurde. Das kann aber auch leicht zu Fehler führen, wenn der Benutzer zwar alles lesen darf und der Grupper “root” angehört, aber Dateien, deren Besitzer “root” ist nicht in der Gruppe “root” sind. Daher ist es ratsam, diesen Schritt gut zu überlegen und im Zweifelsfall ist es besser, den Backup Mangager doch als “root” ausführen.
3.) den Backup Manager zu verwenden (relativ einfache Handhabung)
4.) die Backup Archive je nach Bedarf mittels scp auf den lokaen Rechner zu übertragen und auf DVD zu brennen (ich persönlich mache das Backup auf eine zweite Festplatte und übertrage es mit sftp auf einen eigenen Backuprechner; zusätzlich hole ich mir gelegentlich ein Full-Backup und brenne es auf DVD).
Zuerst Debian eigene Möglichkeiten zur Datensicherung, differenzielles Backup und Datensynchronisation.
Differenzielle Backups und Datensynchronisation kann mit verschiedenen Methoden implementiert werden, für nähere Informationen folgen sie den Link oben, hier werden die Möglickeiten nur kurz aufgelistet:
rcs: Backups, auch mehrerer älterer Versionen, nur für Texte
rdiff-backup: Backups, auch mehrerer älterer Versionen. Symbolische Links werden unterstützt.
pdumpfs: Backups, auch mehrerer älterer Versionen in einem Dateisystem. Symbolische Links werden unterstützt.
rsync: 1-Weg-Synchronisation
unison: 2-Wege-Synchronisation
cvs: Mehr-Wege-Synchronisation mit Server-Backups, auch mehrerer älterer Versionen, nur für Texte, ausgereift. Vergleichen Sie mit Concurrent Versions System (CVS) – System für simultane Versionen, Abschnitt 12.1.
arch: Mehr-Wege-Synchronisation mit Server-Backups, auch mehrerer älterer Versionen. Es gibt keine Dinge wie “Arbeitsverzeichnis”.
subversion: Mehr-Wege-Synchronisation mit Server-Backups, auch mehrerer älterer Versionen, Apache.
Kombinationen einer dieser Methoden mit der Archivierungsmethode, die in Kopieren und Archivieren eines Unterverzeichnis, Abschnitt 8.3 beschrieben ist, und den automatisierten Jobs in Terminplanung für Prozesse (cron, at), Abschnitt 8.6.27 bilden ein nettes Backup-System.
Datensicherung mit dem Backup Manager
Siehe dazu auch Backups einfach gemacht mit Backup Manager (inklusive Audioaufzeichnungen) und natürlich Backup Manager bzw. Paket: backup-manager-doc (0.7.6-3).
Los geht’s:
aptitude install backup-manager
vim /etc/backup-manager.conf //editieren der conf (hier nicht auf’s “umount” vergessen und die Verzeichnisse angeben die gesichert werden sollen, bzw. die Unterverzeichnisse die übersprungen werde sollen)
mkfs.ext3 /dev/xxx //Festplatte fürs Backup
/etc/fstab //am besten mit noauto,nodev,noexec,nosuid eintragen, denn auf die HD für Backups brauchen nur Daten gespeichert werden, sonst nichts, das Ausführen von Programmen ist nicht erforderlich, daher muss man es erst gar nichgt erlauben.
http://www.bugweis.com/tag/backup-manager/
http://tutorials.papamike.ca/pub/lftp.html
http://www.backup-manager.org/documentation/user-guide-stable.pdf
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Wenn man die Platte nur zur Sicherung einhängt, so sollte man dies nicht mit einem einfachen “mount” und “umount” in der backup-manager.conf bewerkstelligen. Denn wenn irgend etwas fehl schlägt wird die HD nicht mehr ausgehängt. Demnach kann sich nächstes mal auch nicht gemountet werden und die Sicherung schlägt fehl.
Daher zuerst prüfen, ob die HD eingehängt ist und wenn nicht, dann einhängen und nach dem backup wieder aushängen.
Fast noch wichtiger ist der Statusbericht, den ich mir täglich per Email schicke.
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Also ich nutze rsync für Backups von entfernten Rechnern und bin ganz zufrieden damit. Lokal sieht das natürlich wieder etwas anders aus..
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Hier ein Beitrag zu Konfigurationsbackups via SVN.
konfigurationsbackups-via-svn
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Hallo Helmuth,
wirklich ein nettes Tutorial, ich werde es bei uns im Forum nun weiter empfehlen, wenn jemand mal damit zu kämpfen hat.
Eventuell könntest du ein HowTo aus dem Linux Bereich machen und bei unserem Gewinnspiel mitmachen: http://www.pcmasters.de/forum/wettbewerb/17443-howto-des-monats-januar-2008-a.html
Schöne Grüße
Eugen
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Für Backups kann ich auch uneingeschränkt dirvish empfehlen. Das lässt sich ebenfalls mit einem einfache aptitude install dirvish installieren und ist sehr mächtig und zuverlässig.
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