Dialog zum Rauchverbot
Mein Freund hat wieder einmal zwei Wiener in der U-Bahn belauscht. Nein, kein Gespräch am Handy, manche reden auch heute noch direkt miteinander (die meisten telefonieren lieber, auch wenn sie nebeneinander sitzen, vermutlich damit sie sich irgendwie dazugehörig vorkommen und ihr Handy herzeigen können), vor allem wenn mein Freund genau dazwischen sitzt. Er schildert mir die Unterhaltung der zwei männlichen Wiener um die 40 etwa wie folgt.
Einer: Was sagst zu der Kodolsky?
Anderer: Du meinst zu der Ansprache der nationalen, österreichischen und sozialistischen Partei mit der Oberhauser?
Einer: Davon habe ich noch nichts gehört, nein, ganz allgemein meinte ich. Was hältst du von dem totalen Raucherverbot.
Anderer: Sehr gut, sehr gut! Was brauchen die rauchen? Wir wollen ein gesundes, wehrhaftes Volk und mit dem Ersparten kaufen wir neue Abfangjäger, weil die jetzigen funktionieren angeblich ohnehin nicht. Außerdem bin ich ganz allgemein für eine etwas straffere Führung, man sieht ja wo diese Laschheit hinführt: Gewalt an den Schulen, können tun sie nichts, sagt Pisa, aber saufen bis zum Kom(m)a und am Gehsteig spucken.
Das sind die nächsten Punkte der SP, ich sag’s dir. totales Alkoholverbot, Kopftuch- und Steirerhutpflicht, also Uniformzwang an den Universitäten und Spuckverbot auf den Straßen. Bezüglich des Spuckverbotes und des Uniformzwanges werden besonders jene observiert werden, die die Österreichprüfung nicht mit Auszeichnung geschafft haben. Dazu haben Sie sich ja die Grundlage mit der staatlich genehmigten Hackersoftware geschaffen und den Bürger erst einmal digital entmündigt. Bei der Online-Durchsuchung und Vorratsdatenspeicherung sieht man ja ganz deutlich, dass heute nicht die Revolte der geistigen Revolution, sondern die Entmündigung nach der digitalen Entmündigung erfolgt.
Einer: Die Enteignung hast du vergessen zu erwähnen. Wenn ich in meinem Lokal, auf meinem eigenen Grund und Boden nicht mehr rauchen darf, kommt das einer Enteignung gleich.
Anderer Das hat doch mit Enteignung nichts zu tun, die Grundrechte der Menschen werden einfach nicht mehr respektiert und es gehört nicht nur der Körper dem Staat, sondern auch sein Verhalten und sein Aussehen (Bekleidungsvorschriften).
Einer: Eigentlich ist es mir schnurz egal, mich erwischen sie eh nicht, wenn ich mir im Keller eine Marlboro und ein Flascherl Bier gib, denn ich bin ja nicht blöd, ich hab’ mir im zweiten Keller ein gut verstecktes “Ich_mache_was_ich_will_Kammerl” eingerichtet.
Anderer: Also mich erinnert das irgendwie an Die totale Demokratie für NIKS!. Das Sackerl für’s Gackerl hab ich schon dabei, damit ich nicht In Frauenmünder aus Porzellan pissen! muss, was rechtlich natürlich kein Problem darstellt. Trotzdem muss ich nicht alles machen was ich darf. Ich muss zum Beispiel nicht, auch heute noch immer nicht, es ist kaum zu glauben, wählen gehen!
Auf Ab 01. 01. 09 wird zum Halali auf die Raucher geblasen gibt es dazu auch eine Umfrage.






Pingback: Kurzer Gedanke zur Wiener Bürgerbefragung
Danke für den Kommentar und gratuliere zum Erfolg mit dem Aufhören. Ich glaube, es besteht kein Zweifel, dass es gesünder, billiger, vernünftiger…… ist, nicht zu rauchen, aber trotzdem finde ich es nahezu totalitär, wie man mit der persönlichen Freiheit der Individuen umgeht. Wovor könnte man mich noch per Gesetz und Zwang von seitens des Staates schützen. Verhaftungen von Gehsteigspuckern oder Zwangsarbeit für jemand der sich beim Aus- und Einsteigen in die U-Bahn vordrängt? Einerseits wundert man sich über die zunehmende Gewalt von Jugendlichen und anderseits wird jedem fas alles verboten. Ich bin gespannt, wann ich den ersten Strafzettel bekomme, weil ich auf der öffentlichen Straße zu laut gelacht habe. Besser ich schreibe “geheult”, denn die Entwicklung ist zum Heulen und da kann man nicht die Geldschiebereien und geduldeten Großverbrechen am Finanzmarkt dafür als Ursache anführen. Ich sehe aber schon einen Funken an Hoffung aufkommen und wünsche den Studenten Erfolg bei ihren Prodestbewegungen. Endlich ist es soweit, dass man alles still schweigend hinnimmt und angepasst und selbstsüchtig dabei auf den eigenen Vorteil wartet.
Irgendwann kann der Abbau der Sozialleistungen und die Einschränkung der persönlichen Freiheit einfach nicht mehr fortgesetzt werden und man wird umdenken müssen.
Zwang ist keine Lösung, auch nicht bezüglich dem Rauchen, meine ich, sondern Aufklärung und Hlifestellungen sind erforderlich. Außerdem bin ich seit Jahren für eine direkte, echte Demokratie und die Politiker sollten endlich ihren wirklichen Aufgaben nachkommen, die modernen Technologien für eine unmittelbare Demokratie verfügbar machen und sich auf Kontrolle und Verwaltung beschränken. Die Macht sollte man aber langsam dem Volk zurück geben, denn heute könnte es Dank der technischen Möglichkeiten selbst bestimmen und entscheiden.
Dann gäbe es keine Finanzkrise und bezüglich “Rauchen” vermutlich lokale Regelungen.
Wenn ein Gastwirt in seiner eigenen Gastwirtschaft nicht rauchen darf, kommt das in meinen Augen einer Enteigung gleich. Der Staat (etablierten politischen Parteien) mischt sich viel zu sehr in die persönlichen Angelegenheiten ein, um die Aufmerksamkeit von der Schüssel, in die der Steuerzahler einzahlt, abzulenken. So kann jeder “seine” Schäfchen auf die Seite bringen und die Dummköpfe streiten sich über ein “Nichtrauchergesetz” und sind somit beschäftigt.
Dass es viel zu viele Gesetze gibt und wir keine neuen brauchen, begrüde ich damit, dass die vorhandenen nicht richtig, gerecht und sorgfältig exekutiert werden können und auch nicht werden.
Like or Dislike:
0
0
Vor kurzem habe ich das Rauchen endlich aufgegeben.
Man fühlt sich gleich 10000 mal besser, das Gefühl legt sich aber
sobald man in einem Raucherzimmer ist
Zum Glück ist das Gesetz mittlerweile durch.
Like or Dislike:
1
0
Das hast du so vorsichtig gesagt, lieber Martin. dass ich befürchte, es werden uns noch viele Rechte genommen, wenn wir dazu nur sagen: “vielleicht ist das aber eventuell nicht gut”.
Like or Dislike:
0
0
Rauchen ist das natürliche Recht eines Individuums. Also das zu verbieten ist fraglich.
Like or Dislike:
0
1
Augenblick am Tag
Like or Dislike:
0
0
Also ich selbst rauche auch und muss sagen, dass ich das Rauchverbot mit gemischten “Gefühlen” sehe.
Einerseits ist es natürlich schade, wenn man bei einem Bier auf seine Zigarette verzichten muss. Daher finde ich es in Bars nicht so toll. Vor allem, wenn sich dann alles draußen versammelt ist es ja auch nciht so toll.
Im Restaurant kann ich es allerdings voll und ganz nachvollziehen. Selbst als Raucher muss ich es nicht haben wenn neben mir geraucht wird während ich esse!
Like or Dislike:
0
0
Danke für den ausführlichen Kommentar Herr Oitzinger,
Da stimme ich überein, leider heißt es dann immer, was geht dich das an, lass sie doch ihre eigene Erfahrung machen, du kannst nicht besser wissen, was sie wollen. Das stimmt auch, aber ich kann mehr Erfahrung haben und ich weiß wie schwer es nach 35 Jahren starken Nikotinkonsum ist, damit aufzuhören.
Solche Kommentare weiß ich wirklich sehr zu schätzen, hier werden einmal ganz andere Aspekte aufgezeigt, nicht nur immer das emotionell gefärbte “Für und Wider”. Ja und mit “Genuss” findet dieser anspruchsvolle Kommentar einen passenden Schluss. Danke nochmals und ein gutes neues Jahr!
Vielleicht gelingt es mir ja 2009 mich von dieser Droge zu befreien, was aber nicht bedeutet, dass ich mit dem Nichtraucherschutzgesetz einverstanden bin, da ich so viel gesetzliche Fürsorge einfach für unnötig halte. Meiner Meinung nach gäbe es einen größeren Bedarf an Gesetzen in ganz anderer Richtung (Anonymität im Internet, filsharing, E-commerce usw.) und auf die Einhaltung bereits bestehender Gesetze könnte man auch mehr Wert legen.
Like or Dislike:
0
0
Schon sehr lange beschäftigt mich die Thematik der Drogen, insbesondere die Droge Tabak in unserer Gesellschaft. Wahrscheinlich hat mich dieses sachliche Interesse davor bewahrt, selbst Drogenmissbrauch zu begehen. Und vielleicht wäre dies schon ein erster Ansatz respektive Lösung Kinder und Jugendliche vor dem Einstieg zu bewahren.
Was ich leider etwas bedaure, ist, dass die Diskussion vorwiegend über den Konflikt Raucher und Nichtraucher geführt wird. Der Status Quo verhält sich doch so, dass sich die Raucher, als Opfer der Nichtraucher, nicht jedoch als Opfer ihrer Sucht und schon gar nicht als Opfer der Tabakkonzerne sehen. Beinahe habe ich den Eindruck, dass die aktuell geführte Debatte bewusst aktiv auf diesem Niveau aufrecht erhalten bleibt.
Eher selten wird auf die eigentlichen Dealer, nämlich die Tabakkonzerne hingewiesen, die eine enorme pekuniäre und somit allgemeine Macht besitzen, wie dies alleine eine Dokumentation des NDR zeigte, wo deutsche Journalisten vom Reemtsmakonzern geehrt wurden, im Rahmen der Pressefreiheit. Das beinahe amüsante daran, wäre das Thema nicht so tragisch, war, dass der NDR keine Drehgenehmigung erhielt und die Journalisten des NDR dieser Ehrung nicht beiwohnen durften, angeblich aus räumlichen Gründen.
Man spricht hier auch von einer so genannten „Journalistenpflege“. Je, besser Tabakkonzerne ihre Journalisten „pflegen“ umso weniger, werden diese geneigt zu sein, kritisch sich über ihre „Freunde“ zu äußern. Auch von bezahlten Leserbriefen von Wissenschaftlern ist die Rede.
Über einen anderen Fall berichtete die ARD, dass die Tabakindustrie deutschen Ministerien Gelder überwiesen haben, mit dem Zweck diese im Rahmen für die Drogenaufklärung zu verwenden, einzige Auflage: Man möge davon Abstand halten Raucher oder die Tabakindustrie zu verunglimpfen.
Des weiteren stelle ich stetig fest, dass sich die Medien was Drogenberichterstattung betrifft sich ein ganz eigenartiges Neusprech zugelegt haben. So wird man sehr selten lesen oder hören, dass Raucher Drogensüchtige seien, obgleich sämtliche Anhaltspunkte gegeben sind, es handelt sich um Drogen und die Sucht in der überwiegenden Mehrheit vorhanden. Schweizer Mediziner gehen sogar davon aus, dass das Suchtpotential von Tabak vergleichbar mit dem von Heroin ist.
Viele Male bat ich den ORF doch einmal im Hauptabendprogramm die hervorragende Dokumentation
„Komm ins Land der Leichen –
Die Droge Tabak und ihre Opfer,
Report: Dokumentation. D 1992.“
auszustrahlen. Unser Öffentlich Rechtlicher Bildungssender fand es jedoch nicht einmal der Mühe wert, eine Absage zu erteilen. „Ned amol ignorieren“, dürfte die Devise des ORFs sein, der den Vorzug Rosamunde Pilcher und dem Traumschiff gibt.
Schade, denn ein Sender wie der ORF hätte die Chance die nächste Generation rauchfreier heran zu erziehen, aber vielleicht gibt es auch dort so etwas wie „Journalistenpflege“.
Jeder von uns Erwachsenen und Jugendlichen hat eine Vorbildfunktion und je länger, eine konkrete Umsetzung stattfindet, je länger werden Kinder und Jugendliche sich zum Tabakkonsum verleiten lassen, bis sie auch süchtig sind und ihren Tabakkonsum mit “Genuss” schön definieren.
Lambert Oitzingers letzter Blog Artikel ..Vom Tod und Killer
Like or Dislike:
0
0
Ich kenne unzählige Möchtegernintellektuelle, die auch tatsächlich einen akademischen Grad und einen guten Job vorweisen können, aber weder die Grundrechnungsarten beherrschen, noch die Einheiten von Gewicht, Masse, Stromstärke oder Spannung kennen. Ja, nicht einmal kennen, aber es sind Naturwissenschaftler und Mediziner, die von Krankheiten sprechen, deren Ursachen sie nicht kennen, die sie nicht heilen können, aber sie wissen, dass es der einzige Schutz ist, wenn man zum Rauchen aufhört.
Das erinnert mich an die Volksabstimmung zum AKW Zwentendorf, da hat auch ein Wissenschaftler das bestätigt und der nächste das Gegenteil, je nachdem wofür er/sie eben bezahlt wurden. Ich möchte daher eine Krankheit postulieren, die ich tVoMI (totale Verblödung opportunistischer Möchtegernintellektueller nenne) die nicht heilbar ist. Rauchen aufhören nützt nichts und anfangen erst recht nicht, ob Sie je geraucht haben oder nicht spielt auch keine Rolle; Diagnose: hoffnungslos. Aber eine leichte Linderung kann ich ihnen eventuell in Aussicht stellen, wenn sie zuerst einmal ihr Hirn von Wein und Weihrauch berfreien.
Like or Dislike:
0
0
Ich hoffe nur dass sich die Bundesländern nun langsam mal einigen und ein einheitliches Gesetz raus kommt. Ob nun ein Verbot oder nicht ist mir fast egal wenn es einheitlich ist. Aber persönlich finde ich es bescheiden dass man sich vom Gesetz vorschreiben lassen muss was man für sich selber darf und was nicht. Nur weil es andere angeblich stört. Parfüm stört ich auch wenn es zu viel ist, also dann die Frauen auch nach draußen. Aber vor allem die Nichtraucher im Sommer nach drinnen, denn die wollten ja saubere Luft.
Like or Dislike:
0
0
Langsam nervt mich dieses Thema, siehe dazu meinen Yigg Kommentar.
Like or Dislike:
0
0
@Patrick Um ehrlich zu sein, muss ich zugeben, dass ich schon seit einiger Zeit beim Aufören bin. Aber selbst wenn es mir endlich gelingen sollte, werde ich deshalb nicht zum militanten Nichtraucher werden, sondern jeder soll das für sich selbst entscheiden und natürlich niemanden anderen damit belästigen. Weder mit dem Rauchen, noch mit dem Nichtrauchen.

Like or Dislike:
0
0
Ich muss sagen ich bin zwar nichtraucher, es hat mich aber auch vorher noch nie gestört, solange mich keiner direkt ins gesicht pustet. Aber ob es jetzt besser ist wage ich zu bezweifeln häufig stinkt es in kleinen Restaurants nach Fett das ist auch viel besser
Like or Dislike:
0
0
Ich kann Joell nur zustimmen. Als Nichtraucher fühlt man sich in der Nichtraucherzone eines Lokals viel wohler. Deshalb frequentiere ich auch nur mehr solche Lokale, die eine Nichtraucherzone anbieten.
Ich muss auch immer wieder darüber schmunzeln, dass in Zügen Raucher bevorzugt Nichtraucherabteile bevölkern, obwohl sie sich doch in Raucherabteilen ungezwungen einqualmen könnten….warum wohl?
Like or Dislike:
0
0
Ich als Nichtraucher fühle mich wirklich viel wohler in den raucherfreien Räumen der Gastronomie. Allerdings find ich das mit Wachbehörden doch übertrieben.
Like or Dislike:
0
0
Zigaretten-Polizei: Kontrolle des Rauchverbots ungeklärt lautet die Titelstory der Presse.
Langsam wird es wirklich gruselig, wenn ich da weiter lese:
Ministerin Kdolsky will Lokale durch Gemeinde-Wachbehörden und Polizei überprüfen. Verwunderung im Innenministerium: Nicht vorstellbar, dass Polizisten ausgeschickt werden.
Like or Dislike:
0
0
Ich habe von 2005-2006 keine Zigarette angerührt, hatte dann wieder 2007 angefangen, seit diesem Sylvester habe ich keine mehr geraucht und werde es auch meiner Gesundheit zuliebe nie wieder anfangen.
Like or Dislike:
0
0
Bin Nichtraucher – überzeugter?
Nein, .. es hat sich so ergeben … und rauchen macht ja auch nicht wirklich viel Sinn …..
außer einer großzügigen Steuerspende an „Vater Staat“.
Ich reagiere immer etwas allergisch auf den Ausdruck “mündiger Bürger”. Wäre der gemeine Raucher auch ein solcher „mündiger Bürger“ und wäre er in der Lage über sein Handeln einen sinnvollen Gedanken zu verschwenden, dann würde er sich von ganz allein mit seiner Zigarette aus dem Staube machen.
Aber …… es ist ja leider nicht so. Im Grunde verhält es sich so wie mit den Menschen, die meinen, auf guten bundesdeutschen Autobahnen können man auch ruhig mit 310 km/h reisen – auch alles „mündige Bürger“.
Für meinen Kneipenwirt an der Ecke ist diese Zeit aber wirklich nicht einfach. Das kommt aber nach meiner Überzeugung hauptsächlich daher, dass das „Rauchverbot“ nicht konsequent umgesetzt wird (bundesweit – europaweit – bayernweit).
Diejenigen, die immer noch über das „Für und Wieder“ diskutieren, sind nach meiner Überzeugung die eigentlichen Totengräber unserer Kneipenwirte!
Like or Dislike:
0
0
Ich bin überzeugter Nichtraucher, und mich nervst es, wenn irgendwo neben mir einer steht und eine rauchen muss. Habe nichts dagegen, wenn die rauchen. Können ja machen was sie wollen, nur nicht in meiner Umgebung. Klar könnte ich einfach wieder woanders hingehen, aber dann darf man ja nirgendswohin. Vielleicht könnte man extra Raucherzonen auch im freiem einrichten. So hätten alle,, was sie wollen: Die Nichtraucher haben ihre Ruhe vor dem Qualm, und die anderen können immernoch rauchen.
Like or Dislike:
0
0
Also ich bin selbst Raucher und finde das Rauchverbot ist zwiespaltig zu betrachten.
Einerseits sollten die Nichtraucher ihre Freiräume haben aber uns Rauchern sollten dadurch auch weitere angeboten werden finde ich.
Like or Dislike:
0
0
Mir ist es eigentlich egal, solange ich meine Zigarette noch an der frischen Luft genießen darf.
Like or Dislike:
0
0
@Laz0r Genau deshalb der komische Spruch, weil sich immer wieder (besonders labile) Menschen von PolitikerInnen einlullen lassen und zum Schutz und Wohle anderer fühlen sich diese dann ermächtigt den Bürger zu entmündigen und wie in totalitären Systemen einfach über das Volk hinweg regieren (zum Wohle des Volks natürlich).
Leider gibt es immer wieder genügend geistig minderbemittelte, die sich alles gerne per Gesetz vorschreiben lassen und sich über jede Beschneidung der persönlichen Freiheit auch noch freuen.
Was glaubt ihr ist mit Alkohol? Keine passive Belästigung? Ich finde, dass so eine absolute Volksverblödung wirklich schon sehr bedenklich ist. Lasst ihr den randalierenden Alkoholiker, der Frau und Kinder krankenhausreif prügelt hoch leben, weil der Alkoholdunst von eurem Glas den Sitznachbar im Lokal nicht passiv alkoholisiert? Ich habe nur ein Beispiel herausgenommen, aber wenn mein Kind eine AIDS-Spritze vom niemand passiv belästigenden Junkie im Park findet und damit spielen will finde ich das gefährlicher als Passivrauchen. Die meisten Menschen sterben überhaupt am Passiv-Autoverkehr, daher sollte man zumindest zuerst Autos, Alkohol und Drogen verbieten bzw. um die Einhaltung bestehender Gesetze kümmern, bevor man Menschen wegen den harmlosen Glimmstengel entmündigt. Noch dazu wo die militanten Nichtraucher und die Damen und Herren in der Politik die das totale Rauchverbot fordern, samt wissenschaftlichen Beraterstab nicht in der Lage sind Ursachen für verschiedene Krankheiten zu beweisen. Nicht einmal die einfachsten physiologischen und biochemischen Zusammenhänge diverser cancerogener Substanzen und der Krankheit können hergestellt werden, aber Gesetze erlassen
Wäre die Exekutive annähernd übereifrig wie die Legislative, erübrigte sich die Diskussion um Raucher- und Nichtraucherlokale, da der Großteil der Bevölkerung im Gefängnis wäre oder bei entsprechenden lockeren Sprüchen der Richter wenigstens mit der Bezahlung der Strafen voll ausgelastet wären und sich keine Tschik mehr leisten könnten.
Mit jedem neuen Gesetz, ganz besonders wenn es so sinnlos ist, wie das unlängst von Frau Oberhauser geforderte (inzwischen schon wieder obsolet, da man auch ganz oben gemerkt hat, dass sie einen Schritt zu weit gegangen ist, bzw. zu schnell war), bekommt der Staat mehr Macht und damit auch die teilweise korrupten, inkompetenten Repräsentationsmaxerl und dem Bürger wird persönliche Freiheit und persönliche Verantwortung im gleichen Maße entzogen. Der Großteil wird zu ohnmächtigen. bevormundeten Idioten, während einei9ge Repräsentationsmaxerl eine immer bessere Gelegenheit bekommen ihre Macht zu missbrauchen. Ich denke gerade an den letzten Polizeiskandal. Brauchen wir nicht auch neue Zuwanderungsgesetze, damit Repräsentationsmaxerl am Schwarzmarkt neue Zuwanderungserlaubnisse verscherbeln können?
Rapider und kontinuierlicher Abbau aller Sozialleistungen und permanent zunehmende unnötige Unterdrückung und Entmündigung der unteren sozialen Schichten, für mich ist auch die zunehmende Gewalt an den Schulen ein Symptom für meine Behauptung, veranlasst mich zu den komischen Sprüchen.
Wenn du sie jetzt noch immer nicht verstehst, lieber Laz0r, kann ich dir nur eine bewusstseinserweiternde Tschik empfehlen.
Like or Dislike:
0
0
Gesundes, wehrhaftes Volk? Was ist das denn für ein komischer Spruch? Was hat das Rauchverbot mit dem Zwang Wählen zu gehen zu tun?
Ich glaube viele Menschen denken das Rauchverbot sei so eine Art Freiheitsberaubung. Dass dies reiner Schutz ist vergessen viele.
Like or Dislike:
0
0
@herbert Genau, es geht hier um das Privatleben und um Willkürherrschaft. Alkohol darf ich trinken, Haschischkonsum soll entkriminalisiert werden und Zigarettenraucher werden zu Kriminellen?
@Dirk Finde ich auch, nicht nur berücksichtigt, sondern auch respektiert und es soll ihnen genau das gleiche Recht eingeräumt werden wie den Rauchern. Sie sollen nicht zum Rauchen gezwungen werden (auch nicht passiv – kein Mensch schreibt einem Nichtraucher per Gesetz vor, dass er in eine verrauchte Disko gehen soll) Das will ja niemand, sondern es geht ganz genau um das Gegenteil. Die Raucher werden gezwungen nicht zu rauchen. Nicht in der eigenen Wohnung aus Rücksichtsnahme gegenüber den Kindern, nicht im Büro und öffentlichen Gebäuden (ist klar), nicht …. aber das Rauchen im Gasthaus zu verbieten sehe ich absolut nicht ein, es sei denn, ein Wirt entscheidet sich dazu, aus seinem Lokal ein Nichtraucherlokal zu machen. Dann können alle Nichtraucher in dieses Lokal gehen und Nichtraucher-Personal kann dort eine Stellung finden. Warum funktioniert das nicht auf freiwilliger Basis? Wenn es nicht auf freiwilliger Basis funktioniert will es die Mehrheit der Menschen nicht, also weshalb zwingt man sie dann per Gesetz dazu? Was will man damit erreichen, ein gesundes Volk das gehorcht?
Like or Dislike:
0
0
Ich bin selbst Raucher, aber hmm ich denke man sollte Nichtraucher auf jeden Fall berücksichtigen
Like or Dislike:
0
0
Ich finde es eine Schande, daß sich der Staat derart ins Privatleben und Geschäftsleben der Gastronomen einmischt. In Berlin hält sich kaum einer dran und das ist auch gut so.
Like or Dislike:
0
0
@Monika Freut mich, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin. Das mit dem Vornamen kapiere ich aber nicht ganz, denn die SPÖ-Gesundheitssprecherin heißt Sabine und die Gesundheitsministerin Andrea. Auch wenn ich mit der drastischen Forderung nicht einverstanden bin, die Vornamen gefallen mir alle drei, sowohl Monika, als auch Sabine und Andrea.
@Benni Ich war noch nie dafür, dass man verbietet Nichtraucherlokale zu eröffen.
Dort sollten sich dann die Nichtraucher ungestört aufhalten können. Weshalb funktioniert das nicht? Ich habe schon eine Ahnung, aber es handelt sich dabei lediglich um Vorurteile, weshalb ich sie besser für mich behalte und überdenke. Vielleicht weiß es aber jemand, dann kann er es mir gerne erklären.
Leider muss ich passiv Werbung konsumieren, darf passiv den “Duft” der anderen U-Bahnbenutzer genießen und passiv die Lebens-, Leides- und Liebesgeschichte meines Sitznachbars in der Straßenbahn verfolgen … passiv die Abgase der lieben Autofahrer einatmen, die vor meinem Fenster den Motor laufen lassen damit ihen nicht kalt wird und mir nach Mitternacht passiv das Getöse eines vorbeirasenden Motorrades geben, welches mich dann aktiv dazu zwingt plötzlich im Bett “Habt Acht” zu stehen .. auch nicht so gesund, oder? In einer Gesellschaft ist eine gewisse Toleranz erforderlich und ich finde, dass man sehr wohl darüber reden kann, ich finde aber auch, dass wir uns nicht Vorschreibungen machen lassen müssen wie in einer Diktatur und das wir sehr aufpassen sollten, dass uns nicht die gesamte persönliche Freiheit von Institutionen geraubt wird und wir von Organisationen oder dem Staat bis ins letzte Detail bestimmt und beherrscht werden. Durchsichtig sind wir ohnehin schon, da gibt es kaum noch Geheimnisse, die nicht irgendwo digital aufgezeichnet sind, sei es die Gesundheitskarte, die Überwachungskamera oder die Online-Durchsuchung, Abhören, Vorratsdatenspeicherung, … Damit kann ich mich abfinden, aber mit dem nächsten Schritt der totalen Bestimmung über mich, kann ich mich nicht so leicht anfreunden.
Like or Dislike:
0
0
Viele Restaurants haben bereits Raucherräume eingerichtet. Bin Nichtraucher und irgendwo war es ja auch Entmündung, wenn jemand einem dauernd ins Gesicht pustete oder in einer Diskothek kaum noch atmen konnte. Wenn jemand rauchen möchte, sollte auch Rücksicht auf seine Mitmenschen haben, denn schließlich heißt es nicht umsonst Passivrauchen.
Like or Dislike:
0
0
Vor allem nimmt die Bevormundung der Unternehmer zu: Ab jetzt wird vorgeschrieben für welche Kunden ein Unternehmer zu arbeiten hat und für welche nicht.
Es gibt ja auch Einzelunternehmer in der Gstrionomie da gilt der Vorbehalt-aber die Angestellten-wahrlich nicht.
Ich bin gespannt wann mir vorgeschrieben wird für welche Kunden ich arbeiten muss /darf und für welche nicht …
ich zog heute meine Konsequenzen, ..die Zeiten wo ich stolz mich als *linke*bezeichnet habe sind vorbei, heut schäm ich mich dafür..
bedauerlich, dass diese Frau auch noch den Vornamen teilt mit mir,aber gut sie kommt ja aus Salzburg ..oder ?
lg
Like or Dislike:
0
0
@Marion und Michael Danke für die Kommentare, ich hab’s gerade auf Yigg gesagt, worum es mir geht:
Es ist natürlich begrüßenswert, wenn sich jemand zu einer gesunden Lebensweise ohne Rauch entscheidet, aber ich finde deshalb kann man doch nicht einfach der gesamten mündigen Bevölkerung vorschreiben was sie zu tun hat. Leider nimmt diese Bevormundung, die ich als Entmündigung empfinde, in den letzten Jahren schon unerträgliche Formen in den verschiedensten Bereichen an. Kürzungen, Einschränkungen, Bevormundung und Unterdrückung auf allen Ebenen und keine Alternative. Wenn das so weiter geht muss ich noch eine Partei gründen.
Like or Dislike:
0
0
Ich kann die Diskussion durchaus nachvollziehen und die Skepsis gegenüber dem Rauchverbot. Ich persönlich rauche zwar nicht, aber wenn man in anderen Ländern in ein Restaurant geht und dort niemand raucht finde ich es schon sehr angenehmen. Aber für mich gehört in eine Bar einfach ein gewisser Dunst sonst fehlt mir irgendwas.
Like or Dislike:
0
0
Ah, ich sehe mit Genugtuung die netten Nachbarn im Süden teilen unsere Probleme. Nicht das die Sache mit dem Rauchen ein Problem wäre? Oder vielleicht ein klitzeklitzekleines wenig. So beim Bier und überhaupt.
Like or Dislike:
0
0