Muskel
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Bearbeitete Prüfungsfrage: 7) Der Skelet(t)muskel
Außer den vielen memban- bzw. sarkolemmständigen Kernen fallen zunächst einmal die Myofibrillen auf, die eine Muskelfaser aufbauen. Die Myofibrillen sind wiederum aus Myofilamenten zusammengesetzt, nämlich aus den achsenparallelen dicken Myosinfilamenten (Mf) und den dünnen Aktinfilamenten (Af),sowie dem Tropomyosin und Troponinmolekülen.

Weitere markante Strukturen sind das L-System (longitudinales System – eigentliches sarkoplasmatisches Retikulum, das dem endoplasmatischen Retikulum anderer Zellen entspricht) und das T-System (transversales System – Einstülpungen der Zellmembran bzw. des Sarkolemms). Wie in der Abbildung 1 ersichtlich, liegen diese Tubulus-Systeme zwischen den Myofibrillen.

Auffällig sind auch noch die zahlreichen Mitochondrien (insbes. bei rötlichen Fasern). Die Querstreifung entsteht durch die Anordnung der Myosin- und Aktinfilamente.

Die Bänder werden bezeichnet mit:

Z – I – A – H – M

Die dünnen Aktinfilamente (Af) sind an den Z-Scheiben befestigt; die Myosinfilamente (Mf) liegen – sowohl im Querschnitt als auch im Längsschnitt gesehen – in der Mitte des Sarkomers.

Der quergestreifte Skelettmuskel macht rd. 40 bis 50% der Gesamtkörpermasse aus, weshalb er auch in der Physiologie nicht übersehen werden kann.
Er besteht aus Faserbündeln, welche durch die Muskelfasern gebildet werden.
Die Muskelfaser (Muskelzelle) ist ein morphologisches Synzitium. D.h., es ist embryonal durch Fusion von einkernigen Myoblasten (paraxiales Mesoderm, Somiten) entstanden. Nach der Verschmelzung spricht man von einer vielkernigen Muskelfaser…
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