Der Skelet(t)muskel

Muskel
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Bearbeitete Prüfungsfrage: 7) Der Skelet(t)muskel
Außer den vielen memban- bzw. sarkolemmständigen Kernen fallen zunächst einmal die Myofibrillen auf, die eine Muskelfaser aufbauen. Die Myofibrillen sind wiederum aus Myofilamenten zusammengesetzt, nämlich aus den achsenparallelen dicken Myosinfilamenten (Mf) und den dünnen Aktinfilamenten (Af),sowie dem Tropomyosin und Troponinmolekülen.

Weitere markante Strukturen sind das L-System (longitudinales System – eigentliches sarkoplasmatisches Retikulum, das dem endoplasmatischen Retikulum anderer Zellen entspricht) und das T-System (transversales System – Einstülpungen der Zellmembran bzw. des Sarkolemms). Wie in der Abbildung 1 ersichtlich, liegen diese Tubulus-Systeme zwischen den Myofibrillen.

Auffällig sind auch noch die zahlreichen Mitochondrien (insbes. bei rötlichen Fasern). Die Querstreifung entsteht durch die Anordnung der Myosin- und Aktinfilamente.

Die Bänder werden bezeichnet mit:

Z – I – A – H – M

Die dünnen Aktinfilamente (Af) sind an den Z-Scheiben befestigt; die Myosinfilamente (Mf) liegen – sowohl im Querschnitt als auch im Längsschnitt gesehen – in der Mitte des Sarkomers.

Der quergestreifte Skelettmuskel macht rd. 40 bis 50% der Gesamtkörpermasse aus, weshalb er auch in der Physiologie nicht übersehen werden kann.
Er besteht aus Faserbündeln, welche durch die Muskelfasern gebildet werden.
Die Muskelfaser (Muskelzelle) ist ein morphologisches Synzitium. D.h., es ist embryonal durch Fusion von einkernigen Myoblasten (paraxiales Mesoderm, Somiten) entstanden. Nach der Verschmelzung spricht man von einer vielkernigen Muskelfaser…
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Eine Antwort auf Der Skelet(t)muskel

  1. helmeloh sagt:

    Am Kniegelenk arbeiten auf der Vorderseite die Unterschenkelstrecker und auf der Rückseite die Unterschenkelbeuger zusammen. Das optimale Kraftverhältnis zwischen Streckern und Beugern beträgt im Kniegelenk 100 zu 67 Prozent. Mit anderen Worten: die Beuger sollten 67 Prozent der Kraft der Strecker aufbringen . Leider neigen die Beuger zur Abschwächung und die Strecker zur Verkürzung, so dass es bei den meisten Menschen und insbesondere bei Fußballern(!), zu beträchtlichen muskulären Dysbalancen kommt.

    Teilweise erbringen die Beuger nur 40 Prozent der Leistung der Strecker. Aufgrund dieses Missverhältnisses erhöht sich das Verletzungsrisiko ernorm. Im ganzen Körper gibt es Muskeln und Muskelgruppen, die zur Abschwächung neigen und daher regelmäßig gekräftigt werden müssen. Die wichtigsten von ihnen sind: die gesamte Gesäßmuskulatur ( Po ), die Rückenstrecker und die Bauchmuskulatur. Die zur Verkürzung neigenden und daher bevorzugt zu dehnenden Muskelgruppen sind: die Brustmuskulatur, die Hüftbeuger und die Unterschenkelstrecker ( s. o. ). ..
    Zitat aus

    /Stretching.htm”>Stretching

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