Reizzeit-Intensitätsdiagramm
Reizzeit-Intensitätsdiagramm

Die bearbeitete Frage findet sich auf 3.** Reizzeit und Intensitätsdiagramm – Rheobase, Chronaxie.

Zur Bestimmung von Rheobase und Chronaxie verwendet man normalerweise Rechteck-Stromimpulse (gleichgerichteter Wechselstrom mit steilen Flanken, Schmitt-Trigger, Impulsgenerator, “zerhackter Gleichstrom”)

Wenn man eine Gleichstromquelle schnell hintereinander ein- und ausschaltet, hat man eine Art Rechteckimpuls. Wenn die Impulse sehr kurz und die Flanken sehr steil sind, ergibt sich aus f * t die effektive Zeit, in der dieser Strom zu depolarisieren vermag. Im Praktikum kann man davon ausgehen, dass der Strom ber die Zeit depolarisiert, die als Reizdauer eingestellt wird (nicht die Periodendauer). Es wird z.B. der N. medianus in Handgelenkhöhe gereizt, so dass eine Kontraktion am Thenar herbeigefhrt wird. Bei unendlich langer Reizdauer – 500 ms genügen, um dies zu ersehen – und bei sehr kleinem Reizstrom (kleiner 0,5 mA) wird kein AP ausgelöst.
Erhöht man die Stromstärke, so wird ab einem bestimmten Wert, bei “unendlich” langer Reizzeit, eine Kontraktion auslösbar sein. Dieser Wert in mA wird als Rheobase bezeichnet.
Beträgt nun die Rheobase z. B. 0,7 mA, so kann man bei doppelter Rheobase, also 1,4 mA, bestimmt auch ein AP (Summen-AP) auslösen. Nun wird die Reizdauer von 500 ms ausgehend soweit verkürzt, bis keine Erregung mehr auslösbar ist.
Der letzte Zeitwert in ms, an dem eine Erregung ausgelöst werden konnte,wird als Chronaxie bezeichnet….
Weblinks:
Rheobase auf Wikipedia
Chronaxie auf Wikipedia
Die Einwirkung des Trainings auf die motorische Chronaxie
Über den Verlauf der Reizzeit-Spannungskurve des motorischen Froschnerven
Reiz|zeit-Spannungs-Kurve
Reizzeit- Spannungskurve

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