Verrückter Börsentag: Zentralbanken stoppen Panik an Märkten nur kurz
+++ Leitzinssenkung bremst Talfahrt vorübergehend. +++ Auch in Österreich Leerverkäufe-Verbot. Wien/Tokio/New York. (hes) Die Kursverläufe an den internationalen Aktienmärkten glichen am Mittwoch einem wilden Ritt auf der Achterbahn. Begonnen hatte der Handelstag mit desaströsen Meldungen aus Japan: Die Börse in Tokio erlebte den schlimmsten Crash seit mehr als zwei Jahrzehnten. Der Nikkei-Index brach zwischenzeitlich um fast zehn Prozent ein, weil Anleger aus Furcht vor weiteren Folgen der Finanzkrise ihre Papiere massenweise abstießen. Schließlich beendete der Nikkei den Handelstag mit einem Minus von 9,4 Prozent bei 9203 Punkten – der tiefste Stand seit 2003 und größte Tagesverlust seit 1987.
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