Zwangsräumungen

Kambodscha: Am 17. und 18. November 2008 vertrieben rund 100 Soldaten, Polizisten und Vertreter der Forstbehörde etwa 300 Familien aus der Gemeinde Ta Ken im Bezirk Chhuk der Provinz Kampot. Die Sicherheitskräfte, von denen die Mehrzahl der 31. Brigade der kambodschanischen Streitkräfte angehörten, führten Schusswaffen, darunter Kalaschnikow-Gewehre und Pistolen, mit sich, als sie in das Dorf Anlong Krom kamen. Sie brannten alle Häuser des Dorfes nieder und machten so die Bewohner obdachlos.
Etwa 130 Häuser, davon die meisten mit Stroh und Blättern bedachte Hütten, brannten die Sicherheitskräfte am 17. November 2008 nieder, so dass die Familien die Nacht im Freien verbringen mussten. Ein Menschenrechtler erklärte gegenüber Amnesty International, viele Menschen hätten auf der Asche ihrer niedergebrannten Häuser geschlafen. Die übrigen 170 Häuser brannten die Sicherheitskräfte am darauf folgenden Tag nieder.

Die aus verschiedenen Gruppen zusammengesetzte Einsatztruppe…
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Eine Antwort auf Zwangsräumungen

  1. Bedauerlicherweise scheinen solche menschenverachtenden Vertreibungen immernoch in Kambodscha praktiziert zu werden.

    Don Kong.
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