Wird Ubuntu zum schlechteren Windows?

Bis jetzt bin ich ja nicht fertig geworden Ubuntu zu loben, aber seit dem “zickigen” Steinbock kommen mir erste Zweifel.
Es kursieren viele Witze über die Handhabung von Windows, das geht soweit, dass man Autobesitzern bei Problemen mit der Karre einen Neustart vorschlägt. Ja, früher habe ich mich auch gerne darüber lustig gemacht, aber seit immer öfter so kleine kreisförmige Pfeile als Symbol für “Neustart erforderlich” in Ubuntu auftauchen, kann ich nicht mehr darüber lachen. Ja, der Runlevel hat anscheinend ausgedient, da es ihn bei Windows ja auch nicht gibt. Also updates einspielen und Neustarten. Klappt ja meistens (meistens nicht immer), aber dazu brauche ich kein Linux, da kann ich gleich bei Windows bleiben, das ja meist schon vorinstalliert ist und mit Sicherheit jede Hardware unterstützt, ohne das man sich auf eine meist enttäuschende Treibersuche machen muss.

Geht Ubuntu Richtung Windows (3)

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Aber Neustarten ist nicht so schlimm, die meisten sind es ja von Windows her gewohnt. Nur wenn ich nach einem upgrade den neuesten Kernel (2.6.27) nicht benutzen kann, weil der eben auf einer dual AMD 64 Bit Architektur nicht läuft und mir seltsame Meldungen bringt, bevor er in panik gerät, ist das ärgerlich. Macht auch nichts, mit dem alten Kernel (2.6.16) funktioniert es ja.
Leider kommt es noch schlimmer, XFree86 war ja nicht gut genug, also nimmt man x.org.
An dieser Stelle möchte ich für Nichteingeweihte anbringen, dass die ganzen Distributionen wie Debian, Ubuntu, Suse, Fedora, Mandriva, …. nichts anderes tun, als Installationsroutinen zu erstellen und OpenSource Software aussuchen die sie verwenden. Die ganzen Distributionen verwenden den gleichen Kernel, das gleich Office die gleichen Bibliotheken, Programmiersprachen …. nur jede Distribution trifft eben eine andere Auswahl und soll dann für eine reibungslose Installation und Handhabung der ausgewählten Software sorgen.
Bei manchen Distributionen wird sehr sorgfältig getestet bevor eine Software in die stable Version aufgenommen wird, wodurch man nicht immer die neuesten Versionen der jeweiligen Anwendungen zur Verfügung gestellt bekommt. Andere Distributionen nehmen möglichst schnell immer die neuesten Versionen von (Webserver, Datenbanken, Treiber usw.) auf, wobei nicht ausreichend getestet werden kann und dann kommt es eben leichter zu Problemen.
Nun, Ubuntu hat einen schnellen Zyklus und obwohl es noch immer mein Lieblingssystem am Desktop (nur dort) ist, kommen mir langsam Zweifel, wenn ich etwas lese, wie Nie wieder xorg.conf: “Kugelsicheres” X in Ubuntu 7.10. Denn wenn sich dieser ausfallsichere Notmodus aufhängt, dann ist man erledigt und das grafische Konfigurationswerkzeug displayconfig-gtk kann natürlich nicht mehr funktionieren. Richtig ganz schlimm ist es meiner Meinung aber nur dann, wenn sich das System völlig an einen X-Server ausliefert, also wenn ich nicht mehr in die Konsole zurück komme und alles hängt. Damit ist ein ehemaliger Vorteil von UNIX-Derivaten aufgegeben und ich werde an Systeme oder besser gesagt Oberflächen wie Windows 95 erinnert. Seit NT und Windows 2000 war es auch kein wirklich großer Vorteil mehr. Aber wenn man nicht einmal mehr in die Konsole kommt, weil sich das System völlig an einen kugelsichern X-Server übergibt, den man nicht mehr konfigurieren kann, dann kommen mir leichte Zweifel auf.
Gut ich weiß wie ein blue screen aussieht und ich weiß auch wie ich den PC ausschalten und Neustarten kann, aber bei Linux ist mir ein hardwaremäßiges reset eher neu, außer ich hatte selbst Fehler gemacht. Das ist zwar schon oft genug vor gekommen, aber ich bin ja schließlich nur Anwender. Natürlich, wenn ich das Knöpfchen drücke (bin ja froh, dass ich noch nicht den Stecker ziehen muss) komme ich in die Konsole. Also was mache ich dort, denn ich zitiere XServer_einrichten

Bei der Entwicklung des Xservers versucht man seit einiger Zeit die /etc/X11/xorg.conf vollständig zu eliminieren. Das Ziel soll letztendlich sein, dass der Xserver sämtliche Peripherie, also Bildschirme, Beamer und Eingabegeräte selbstständig während der Laufzeit erkennt und einbindet. Seit Ubuntu Hardy Heron 8.04 merkt man hier erste Auswirkungen. Führt man sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg aus, so wird man hier NUR noch nach der Konfiguration der Tastatur gefragt (XServer einrichten). Die Einrichtung der Maus und des Bildschirms erfolgen automatisch.

Toll, und wenn ich die angebotenen tools benutze
sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg bekomme ich eine neue xorg.conf und die alte wird mir auch gespeichert. Danach muss ich wohl wieder versuchen den X-Server zu starten, denn der empfohlene Test führt nur zu einem “kein X-Server”. Ja und dann kommt wieder die nun schon typische Handbewegung zum Resetknopf.
Ok, natürlich kann man irgendwann die xorg.conf(5) man page finden und versuchen die xte xorg.conf manuell einzurichten. Viel Spaß dabei!
Die andere Möglichkeit, für Windows 95 Benutzer auch nichts neues, einfach neu aufsetzen. Zwei Ubuntu Installationen sind mir heute schief gegangen, aber ich vermute, dass es bei den meisten Distributionen ähnlich läuft mit dem kugelsicheren X-Server.
Ein enttäuschender Tag für mich, aber natürlich werde ich morgen wieder von vorne anfangen und dazu notiere ich mir noch ein paar Seiten, die ich mir vorher durchlesen werde:
X11 Configuration
The X Server Configuration HOWTO
Grafische System Xorg
Na da habe ich etwas tolles gefunden, wird mir sicher weiter helfen:

Seit Fedora Core 6 wird nur noch eine rudimentäre xorg.conf benötigt. Die meisten Einstellungen werden dabei direkt beim Start des X-Servers ausgelesen und gesetzt.
system-config-display –reconfig

sudo dpkg-reconfigure xserver-xorg (habe ich zwar schon ein paar mal erfolglos versucht, aber vielleicht klappt es morgen, denn da muss ich mir Zeit nehmen die logs zu studieren)
Debian SID für Dummies ;)
X-Konfiguration FAQ
What is XFree86 (wird mir nichts bringen, aber aus nostalgischen Gründen sehe ich auch einmal dort nach)
xorg (bringt gar nichts, da kann ich mir eine tar.gz holen statt einer Dokumentation)
Xserver – X Window System display server
xdm – X Display Manager with support for XDMCP, host chooser
xinit – X Window System initialize
startx – initialize an X session
X11
Ja und zu guter letzt finde ich XServer was ganz brauchbar aussieht, obwohl
.) manuell die Datei /etc/X11/xorg.conf editieren (siehe unten) – hat seit Gutsy Gibbon nur noch eingeschränkt Wirkung und die anderen Optionen habe ich schon versucht; wie soll ein gksudo displayconfig funktionieren, wenn ich keinen X-Server habe?
Vielleicht hatte ich die Pakete
* libgnome2-perl – für GNOME / GTK
* libqt-perl – für KDE / QT
nicht für sudo dpkg-reconfigure debconf ?
Ab Intrepid Ibex benutzt der XServer bereits im Auslieferungszustand HAL. Zum Einrichten muss man nichts weiter tun. (ich sehe das nicht so)
Option “AutoAddDevices” “false” werde ich versuchen.

Ach, jetzt, wo ich wahrscheinlich neu installieren muss fällt mir auf, dass ich der Standardeinstellung auch bei der Partitionierung am Leim gegangen bin und für Linux völlig atypsch, sondern Windows like, alles in einer Partition hatte. Toll, jetzt kann ich mir das “home” irgendwie sichern, vielleicht mit Hilfe von Windows, bevor ich neu installiere.

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41 Antworten auf Wird Ubuntu zum schlechteren Windows?

  1. deer hunting dvd sagt:

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    • helmeloh sagt:

      Na das freut mich aber ungemein. Ich habe inzwischen den Link herausgenommen, aber wenn du dann einmal mehr Zeit hast, als nur zum Spammen, dann kannst du ihn ja wieder einbringen. LOL
      Ach ja, Ubuntu ist das absolut beste Betriebssystem das ich kenne. Ich bin ein überzeugter Ubuntu- und Debian-Fan. Zu Windows kann ich inzwischen nichts mehr sagen, da ich es kaum noch kenne, seit dem Windows XP nicht mehr verwende und mich die Entwicklungen von MS daher nicht mehr tangieren.

  2. Matthias sagt:

    Ich hatte in letzter Zeit öfters mal überlegt, ob ich Ubuntu nicht mal testen sollte. Gerade wenn man recht neue Hardware hat ist man mit Debian manchmal etwas aufgeschmissen. Aber wenn es wirklich so ist, das Ubuntu sich immer mehr Windows annähert, dann will ich das bestimmt nicht installieren. Debian bietet nämlich nach wie vor alle wichtigen Möglichkeiten, das System so zu gestalten, wie ich es haben will. Beispielsweise verzichte ich gänzlich auf einen grafischen Login. Der Superuser landet auf der VGA-Konsole, der normale User auf dem Gnome-Desktop. Zwar wird bei der Installation von xorg auch nur noch eine fast leere xorg.cong erzeugt. Aber ich habe einfach meine alte xorg.conf ins System kopiert. Das funktioniert. Und zwar schneller als wenn die Hardwaresuche benutzt wird. Schade allerdings, dass man auch bei Debian die Möglichkeit der hardwaregenauen Konfiguration per Installationsskript heraus genommen hat.

    • helmeloh sagt:

      Danke für den Kommentar Matthias,
      Ich habe den Titel nicht besonders bedacht gewählt, denn ich halte Ubuntu für das beste OS für Durchschnittsbenutzer am PC (Workstation, Desktop). Nur füri Server (Konsole) ziehe ich BSD und Debian vor. Seit 9.10 habe ich auf keinem Rechnern ein Problem und selbst konfigurieren ist zwar gut und schön, wenn man es kann, aber ich glaube der Durchschnittsmensch will mit dem System sofort produktiv arbeiten, ohne vorher viel einstellen zu müssen. Genau das kann er mit Ubuntu und die Sicherheit und Stabilität leidet auch nicht darunter. Das das Beste kostenlos ist, kann anscheinend keiner glauben, sonst gäbe es nur mehr Ubuntu am PC und Laptop. ;-)

  3. helmeloh sagt:

    Hallo filipo,
    Danke für deinen Kommentar, Ich bin irgendwie erleichtert, dass es anderen auch so geht, obwohl ich dir anderseits natürlich wünschen würde, dass du keine Probleme mit Ubuntu hast und zufrieden damit sein kannst. Aber irgendwie bin ich mir wie ein Nörgler vor gekommen, der zu unrecht Kritik übt. Immerhin zahle ich nichts für die SW und Systeme, die teuer sind, funktionieren sicher auch nicht besser. Haber gerade zwangsweise wieder auf einem PC ein XP installieren sollen und mich stundenlang damit geärgert. Ich sehe aber immer häufiger, dass meine Kritik nicht ganz zu unrecht geübt wird und ich verstehe sie als konstruktiv. Sende auch immer alle Bugberichte ein und wenn irgendwie möglich, leiste ich – je nach Vermögen – auch gerne einen kleinen Beitrag, um Mängel zu beheben. Für mich ist Ubuntu immer noch das beste Linux am Desktop. Habe auch Debian drauf, weil ich auf mehreren Servern immer nur mit Deban arbeite (abgesehen von ein paar Jahren FreeBSD) und Fedora, aber Ubuntu kann auf den meisten PC’s am meisten. Man darf sich halt nicht verleiten lassen, die DAU Standardinstallation zu verwenden, sondern wenn man ein gutes System will, muss man nach wie vor alles selbst in die Hand nehmen. Mit xorg tue ich mir dabei verdammt schwer, aber notfalls backe ich mir sogar einen eigenen Kernel, der auf die jeweilige Hardware optimiert ist. Ich bleibe bei Ubuntu und die DAU’s können es auch großteils ganz gut benutzen. ;-)

  4. filipo sagt:

    Ich kann das echt nachvollziehen.
    Seit 1985 habe ich einen Computer. Von C64/Amiga bis PC.
    Und alles mögliche ausprobiert. Sämtliche Linux Distributionen durch.
    Ich verstehe die Entwicklung von Ubuntu.
    Man versucht Linux an den DAU zu bringen. Und dafür muss man wie bei Windows Einbussen in Kauf nehmen.

    Für mich ist Intrepid das beste Ubuntu bisher. Aber nicht das beste Linux.
    Was mich vorallem stört.
    Dass es z.B. nach der Installation auf meinem Notebook alles erkannte und alles lief, jedoch nach dem “nötigen ” ersten Update nicht mehr richtig lief. Wlan war plötzlich weg. Soundkarte machte Probleme. Ohne Update hätte man es besser gelassen. Und da komme ich zum Punkt.

    Es heisst doch so schön: Never change a running system.
    Und genau da ist das Problem.
    Auch Ubuntu hat bewiesen das Änderungen nicht nur Verbesserungen bringen sondern dass danach auch etwas nicht mehr so läuft wie es vorher lief.

    Die Updatenintervalle in Ehren. Aber wenn ich ehrlich bin, dann bete ich jedesmal, daß das System danach noch richtig läuft.

    Und der ständige Neustart des Systems. (Die letzten 4 Tage, jeden Tag) sind ungewohnt.
    War ich doch stolz darauf Linux nicht komlett neu booten zu müssen. Und jetzt beim neuen Ubuntu will der bei jedem Mückenschiss neu booten.

    Ich werde mich jetzt mit Alternativen befassen.
    Linux ist ja zum Glück nicht Ubuntu.

  5. helmeloh sagt:

    Große Erleichterung ist eingetreten, mit einer “alten” (erstes Release) Debian 4.0 (zwar 32-Bit, obwohl ich 64 hätte) hat alles bestens funktioniert. Da wird man sogar noch gefragt, ob man das “home” in eine eigene Partition legen will, alles in eine oder für jedes Verzeichnis eine eigene Partition usw., Wenn man will, braucht man aber auch nur auf “enter” klopfen, was auch gehen soll. Ohne ein einziges Ruckeln und von anfang an die beste Auflösung, da ich auf der Workstation natürlich eine Grafik, also Gnome wollte. Perfekt und auf diesen PC hat mir Grub auch das hier noch funktionierende Ubuntu 8.10 erkannt. Aber nach den letzten Erfahrungen, werde ich vermutlich komplett, also auch am Desktop, auf Debian umsteigen und bei der 4.0er Version bleiben, solange es Sicherheitsupdates gibt. ;-)

  6. helmeloh sagt:

    @usul Ich sehe den Widerspruch nicht, denn “schnell” heißt bei mir nicht unbedingt “schlampig”, aber wie man es nimmt.
    Jetzt habe ich gerade den nächsten Schock erlebt. Kleine ISO für Netzinstallation – Debian für Amd64 – Kernel Panik, es lädt nicht einmal den Kernel von der Installations-CD. Langsam werde ich nervös, denn ich habe kein Floppy mehr für eine Startdiskette.

  7. Usul sagt:

    Das Problem ist, dass sich die (deine) Anforderungen zum Teil direkt widersprechen. Man kann natürlich wie Debian rel. langsam Neuerungen aufnehmen, aber dann ist wieder der Wunsch, dass alles Out-of-the-box funktioniert, bei neuer Hardware verletzt, da dafür aktuelle Dinge erforderlich sind.

    Allerdings finde ich auch, dass Ubuntu mit neuen Dingen übertreibt. Bei der letzten Ubuntu-Version wurde glaub Pulse-Audio eingeführt. Warum? Dafür gab es keinen zwingenden Grund, die neuen Features davon haben vermutlich die wenigsten genutzt, aber es hat vielen Ärger gemacht, weil einige Anwendungen zu Beginn damit nicht liefen. Genauso die Umstellung auf das neue X.org (was theoretisch ohne xorg.conf auskommen soll). Prinzipiell ne tolle Sache, aber wenn es unzuverlässiger ist als das alte? Auch hier bestand kein dringender Grund, meines Wissens nach, damit nicht noch 0,5-1 Jahr zu warten.

  8. helmeloh sagt:

    Für die meisten (Anwender) sollte es schon ein Mittel zum Zweck sein @Tipps-Archiv. Aus dieser Perspektive habe ich folgende Ansprüche:
    .) billig (Linux kostet nichts)
    .) stabil und zuverlässig (die alten Linux-Versionen kann ein Anwender so gut wie nicht zum Absturz bringen)
    .) neue Technologien müssen unterstützt werden; angefangen von der Kamera über Handy bis zu div. Erweiterungskarten und USB-Geräte … (bei Ubuntu möglich, bei den meisten anderen Distributionen nur für Experten möglich, nicht für 1-Klick Installierer und eben Anwender die das OS nur nutzen wollen, aber nicht damit herumspielen und herum konfigurieren wollen)
    Deshalb hat sich für mich diese Frage ergeben, weil Ubuntu wirklich sehr leicht zu installieren ist bzw. war und daher für Anwender am Desktop eine echte kostenlose Alternative zu Windows bietet (geboten hat). Leider verschwindet mein Enthusiasmus allmählich, da immer häufiger Probleme auftreten und das ist eben gerade für Anwender am PC, die es einfach nur als Mittel zum Zweck benutzen wollen schlecht.
    Ich selbst benutze Linux über 12 Jahre und habe viele Distributionen durch und früher immer alles selbst kompiliert, also habe ich kaum Probleme damit, aber darum geht es ja nicht, sondern es geht um die Chance die Debian, ich meine Ubuntu nun hat den Desktop zu erobern, aber wenn sie so weiter machen, sehe ich schwarz. Dann wird es, wie schön öfter (Mandrake z.B.) schnell wieder vom Topp zum Flop. Das fände ich sehr schade, daher hoffe ich, dass man sich in Zukunft etwas mehr an Debian orientiert und nicht so schnell jeden Mist aufnimmt. Damit will ich nicht sagen, dass x.org Mist ist, sondern ich habe den upgrade-manager benutzt und das System hat sich aufgehängt. Ich habe von einer überprüften CD die neueste Version installiert und das System hat sich aufgehängt und das jetzt schon auf mehreren PC’s, auf denen Ubuntu 8.04 schon einwandfrei gelaufen ist. Ja und mit der standardmäßigen Partitionierung usw. bin ich auch nicht einverstanden. Wenn man nun auch noch in das Verzeichnis einen Kuddelmuddel hinein bringt (Ansätze gibt es ja schon mit der 64-Bit Architektur), dann werden meine Befürchtungen noch verstärkt. Aber zuletzt stirbt die Hoffnung, vielleicht lassen sich die Probleme lösen und Ubuntu schafft den Durchbruch am PC. Ich würde mich darüber freuen, denn wenn ich mein vorinstalliertes Windows zerstöre, oder eine neue Version herauskommt kaufe ich mir sicher keines.
    Ja und was ich noch sagen wollte, kriminell werde ich wegen eines Betriebssystem sicher nicht, das heißt auf Raubkopien kann ich immer noch verzichten, selbst wenn ich wieder zum Kompilieren anfangen muss und dazu eine alte CD mit Source (ist bei Linux dabei) hervorholen muss.

  9. helmeloh sagt:

    Für die meisten (Anwender) sollte es schon ein Mittel zum Zweck sein @Tipps-Archiv. Aus dieser Perspektive habe ich folgende Ansprüche:
    .) billig (Linux kostet nichts)
    .) stabil und zuverlässig (die alten Linux-Versionen kann ein Anwender so gut wie nicht zum Absturz bringen)
    .) neue Technologien müssen unterstützt werden; angefangen von der Kamera über Handy bis zu div. Erweiterungskarten und USB-Geräte … (bei Ubuntu möglich, bei den meisten anderen Distributionen nur für Experten möglich, nicht für 1-Klick Installierer und eben Anwender die das OS nur nutzen wollen, aber nicht damit herumspielen und herum konfigurieren wollen)
    Deshalb hat sich für mich diese Frage ergeben, weil Ubuntu wirklich sehr leicht zu installieren ist bzw. war und daher für Anwender am Desktop eine echte kostenlose Alternative zu Windows bietet (geboten hat). Leider verschwindet mein Enthusiasmus allmählich, da immer häufiger Probleme auftreten und das ist eben gerade für Anwender am PC, die es einfach nur als Mittel zum Zweck benutzen wollen schlecht.
    Ich selbst benutze Linux über 12 Jahre und habe viele Distributionen durch und früher immer alles selbst kompiliert, also habe ich kaum Probleme damit, aber darum geht es ja nicht, sondern es geht um die Chance die Debian, ich meine Ubuntu nun hat den Desktop zu erobern, aber wenn sie so weiter machen, sehe ich schwarz. Dann wird es, wie schön öfter (Mandrake z.B.) schnell wieder vom Topp zum Flop. Das fände ich sehr schade, daher hoffe ich, dass man sich in Zukunft etwas mehr an Debian orientiert und nicht so schnell jeden Mist aufnimmt. Damit will ich nicht sagen, dass x.org Mist ist, sondern ich habe den upgrade-manager benutzt und das System hat sich aufgehängt. Ich habe von einer überprüften CD die neueste Version installiert und das System hat sich aufgehängt und das jetzt schon auf mehreren PC’s, auf denen Ubuntu 8.04 schon einwandfrei gelaufen ist. Ja und mit der standardmäßigen Partitionierung usw. bin ich auch nicht einverstanden. Wenn man nun auch noch in das Verzeichnis einen Kuddelmuddel hinein bringt (Ansätze gibt es ja schon mit der 64-Bit Architektur), dann werden meine Befürchtungen noch verstärkt. Aber zuletzt stirbt die Hoffnung, vielleicht lassen sich die Probleme lösen und Ubuntu schafft den Durchbruch am PC. Ich würde mich darüber freuen, denn wenn ich mein vorinstalliertes Windows zerstöre, oder eine neue Version herauskommt kaufe ich mir sicher keines.
    Ja und was ich noch sagen wollte, kriminell werde ich wegen eines Betriebssystem sicher nicht, das heißt auf Raubkopien kann ich immer noch verzichten, selbst wenn ich wieder zum Kompilieren anfangen muss und dazu eine alte CD mit Source (ist bei Linux dabei) hervorholen muss.

  10. Tipps-Archiv sagt:

    Ein Betriebsystem ist nur Mittel zum Zweck. Im Falle von Windows sind es eher althergebrachte Vorurteile. Manchmel läuft mein Windows-Rechner ne Woche ohne Unterbrechung und einzig der Firefox nervt weil er sich mal wieder fast n GByte RAM geklaut hat. Aber den kann man ja mal zumachen;-) Viele lästern über Windows, und wissen eigentlich gar nicht mehr warum.

    Tipps-Archivs last blog post..IDE-Festplatten an USB betreiben

  11. delicious sagt:

    Bryce Harrington [2008-12-19 12:44 -0800]:
    > > When did this happen? I cannot recall ever seeing a binary X driver
    > > update accepted by the SRU team.

    That was actually the case twice in intrepid so far (for
    nvidia-graphics-drivers-{96,177}. Due to the nature of these drivers,
    there are often regressions for particular cards between Ubuntu
    releases, and then dozens of people start yelling “OMG how can you not
    update this, it’s working perfectly”. And Bryce is right, we can’t do
    much else than rely on broad testing, since we can’t control the
    changes to those drivers. Proprietary driver updates haven’t happened
    to hardy yet.

    As a general explanation about the frequency of updates: Intrepid was
    such an exceptionally buggy release again, mostly because it just got
    3 months of attention from many core devs (many were involved fulltime
    for working on 8.04.1). So it was the counterpart to edgy, and many
    bugs were so bad that they fulfilled the SRU filter without any
    problems. Due to many people still being on intrepid, we have allowed
    more SRUs right after the release than usual. It will go back to normal now.

    If updates really cause so much grief, we should indeed move to a more
    strict SRU practice again. However, a general comment “SRUs suck”
    isn’t helpful at all. We have never pushed anything to -updates with
    at least one third party confirming that the update still works, and
    we do have quite a bunch of people testing -proposed (which can be
    seen from the number of bug reports we get if something in -proposed
    actually reportedly breaks, which fortunately is very rare from my
    perspective).

    So I do appreciate the general feeling that SRUs have to become
    stricter again, and we have to resist the urge of people wanting their
    latest bug fixes in. But for actual regressions we need much more
    detailled feedback.

    Thanks, and Merry Christmas!

    Martin

    – Martin Pitt | http://www.piware.de Ubuntu Developer (www.ubuntu.com) | Debian Developer (www.debian.org)

    from ubuntu-devel mailing list

  12. helmeloh sagt:

    Danke @allo werde ich noch einmal versuchen, ich habe gerade 10 bis 20 blabla_xorg.conf gelöscht und versuche es manuell, trotzdem bin ich etwas enttäuscht, da in der Version 8.04 schon alles funktioniert hat und der upgrad manager hätte nur die Daten auslesen müssen, statt über meine Einstellungen einfach “drüber zu fahren” und zum Absturz zu bringen.

  13. allo sagt:

    Xorg -configure
    auf der Konsole. Dann die xorg.conf eventuell noch um keyboard-layout ergänzen und sonderoptionen setzen wenn man mag.

  14. Pingback: Links 89 « FreiheIT-Blog

  15. helmeloh sagt:

    Langsam wird es wirklich ärgerlich. Auf einem neuen PC hatte ich jemand 8.04 installiert und heute wollt ich auf 8.10 ein upgrade durchführen. Installation abgeschlossen splash screen und alles hängt.
    Angry 6

  16. Linux User sagt:

    Schöner Artikel. Habe mal darauf verlinkt. Dankeschön

    Linux Users last blog post..Das neue Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex – Neustarts

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