Helmeloh's Notizblog

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Titelt die Zeitschrift Profil mit ihrer neue Coverstory. Sie schreiben weiter: “Medizin. In seinem diese Woche erscheinenden Buch „Korrupte Medizin“ beschreibt der Wiener Journalist Hans Weiss die perfiden Tricks, welche die Pharmaindustrie anwendet, um Ärzte für ihre Zwecke einzuspannen. Doch gegen den Würgegriff der Pillenbranche regt sich langsam Widerstand – nicht zuletzt aufgrund verschärfter Antikorruptionsbestimmungen….” den ganzen Originalartikel lesen: Wie korrupt ist die Medizin? Wie Ärzte von der Pharmaindustrie korrumpiert werden
Das Buch ist bereits auf Amazon erhältlich (siehe oben) und man liest dort noch als Produktbeschreibung:
“Wie Ärzte sich bestechen lassen – Korruption im Gesundheitswesen. Ein Journalist wechselt seine Identität und geht in die Pharmaindustrie. Erschreckendes Resultat seiner Recherchen: Die Medizin steht unter der Kontrolle der großen Pharmakonzerne. Und zahlreiche Spitzenmediziner machen sich zu Komplizen. Der Autor absolviert eine sechsmonatige Ausbildung zum Pharmavertreter und gründet – auf dem Papier – eine Beratungsfirma für die Arzneimittelindustrie. Damit baut er sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren eine respektable Identität als Pharma-Consultant auf, nimmt an brancheninternen Symposien teil, erhält Zugang zu geheimen Marketingdokumenten, kauft brisante geheime Studien und wird begehrter Gesprächspartner von Klinikchefs. Warum sind Medikamente so teuer? Weil so viel in die Entwicklung und Erforschung von neuen Medikamenten investiert wird, die allen Patienten zugute kommen! So die Antwort der Pharmaindustrie. Tatsächlich wird intern ungeniert kritisiert, dass es mit der Innovationskraft der Industrie nicht weit her ist. Was unter “Forschung und Entwicklung” verbucht wird, sind meist Marketingmaßnahmen, die nur den Zweck haben, den Gewinn der Konzerne zu erhöhen. Die Pharmaindustrie beschäftigt ein ganzes Heer von Marktforschern und Informanten, die ständig untersuchen, wie häufig Medikamente verschrieben werden, welcher Umsatz damit erzielt wird, warum Ärzte bestimmte Medikamente verschreiben und andere nicht, welche Wirkung Pharmavertreter auf die Zahl der Verschreibungen haben. Ohne die aktive Mithilfe von Ärzten wäre das alles nicht möglich. Pharmakonzerne kontrollieren das Gesundheitswesen durch das so genannte “Thought Leader Management” – spezielle Firmenabteilungen, die sich nur damit beschäftigen, wie einflussreiche Ärzte für die Zwecke der Pharmaindustrie am besten eingesetzt werden. Die Antwort: Das geschieht am wirksamsten mit Hilfe von lukrativen Beraterhonoraren, teuren klinischen Studien und Einladungen zu hoch bezahlten Vorträgen vor Ärzten.
Über den Autor
Der Autor ist immer noch in der Pharmaindustrie tätig. Um die laufenden Recherchen nicht zu gefährden, wird sein Name erst bei Erscheinen des Buches bekannt gegeben.”

Nun ist es erschienen und man findet als Autor, ich zitiere dazu nochmals aus oben erwähnten Artikel:

“Der Wiener Journalist Hans Weiss, bekannt als einer der Autoren der seinerzeitigen „Bitteren Pillen“, eines Klassikers der kritischen Medizin-Berichterstattung, legt am Montag dieser Woche im Rahmen einer Pressekonferenz ein neues Buch mit dem Titel „Korrupte Medizin – Ärzte als Komplizen der Konzerne“ vor, in dem er minutiös die oft perfiden Tricks beschreibt, welche die Pharmaindustrie anwendet, um Ärzte für ihre Zwecke einzuspannen…”

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Als ich auf Leichen der Zeit

Die reine Wahrheit. Nichts als die Wahrheit.
Nichts als die Wahrheit reden, heißt schweigen.
Spricht man sie aus, wird zu jedem Satz,
Sowie man ihn sagt, sich ein Gegensatz zeigen.
Erinnern — Vergessen, Lieben und Hassen,
Freiheit und Zwang. Die Feindlichen lassen
Sich wahr nur mit einem Atemzug fassen,
Weil Leben vergeht und alles sich wandelt.
Und doch ist im Recht, wer redet und handelt
Und das Risiko des Irrtums nicht scheut.
Die reine Wahrheit: die Wahrheit von heut.
von EVA Strittmatter

gefunden habe war suchte ich nach Eva Strittmatter und fand auf Liebe
Liebe – welch eine furchtbare Kraft.
Zerstörerisch, wenn sie eingesperrt bleibt,
Wenn sie den Sprung hinüber nicht schafft,
Hinüber zu jenem, zu dem es uns treibt.
Er fängt sie nicht auf, er nimmt sie nicht an.
Sie, die sich nicht befreien kann,
Wütet in uns und gegen
Uns als die Schuldigen an.
Warum können wir keine Liebe erregen?
Wären wir so, wie wir selber uns sehn,
Könnte die Schande an uns nicht geschehn.
Wir würden geliebt, wären wir es nur wert.
So sind wir mit unserem Unwert beschwert
Und schleppen an der verzweifelten Last
Einer Liebe, die liebt und sich selbst dabei haßt.

Von Eva Strittmatter

Da bleibt mir wohl gar keine andere Wahl und ich muss mehr lesen und etwas über die Autorin erfahren.
Auf Wikipedia finde ich Eva Strittmatter:

1947 legte Eva Strittmatter das Abitur ab und begann in Berlin das Studium der Germanistik, Romanistik und Pädagogik. 1950 heiratete sie und gebar einen Sohn. Die Ehe wurde jedoch bald wieder geschieden. Noch vor der Scheidung lernte sie Erwin Strittmatter kennen, den sie bald darauf heiratete.

Seit 1951, nach dem Abschluss ihres Studiums, arbeitete Eva Strittmatter freiberuflich beim „Deutschen Schriftstellerverband“ der DDR als Lektorin. Ab 1952 veröffentlichte sie literaturkritische Arbeiten in der Literaturzeitschrift ndl. Von 1953 bis 1954 war sie Lektorin beim Kinderbuchverlag der DDR. Zudem wurde sie 1953 Mitglied des ndl-Redaktionsbeirates. Seit 1954 ist sie freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte vor allem Gedichte, aber auch Prosa für Kinder und Erwachsene. Von 1960 bis 1972 unternahm sie in ihrer Eigenschaft als Mitglied der Auslandskommission des Schriftstellerverbandes der DDR zahlreiche Reisen in die Sowjetunion und nach Jugoslawien. 1994 starben innerhalb von nur neun Monaten ihre Mutter, ihr Mann Erwin und ihr Sohn Matti. Sie lebt heute im brandenburgischen Schulzenhof.

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Birgit Minichmayr als überwältigender „Weibsteufel“, Martin Kusej inszeniert Karl Schönherr schlicht und gekonnt. Das Publikum lachte und jubelte.
Ein Manager fordert seine hübsche Frau auf, seinem verhassten Gegenspieler schöne Augen zu machen. Dummerweise verlieben sich die beiden ineinander, was Stoff für eine Tragödie wie für eine Komödie liefern könnte, von Feydeau bis Strindberg. „Der Weibsteufel“ aber ist vom Tiroler Arzt und Schriftsteller Karl Schönherr (1867-1943) und spielt im erdigen, ländlichen Milieu. Dieses reduzierte Bühnenbildner Martin Zehetgruber …
Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf “Der Weibsteufel”: Mordskater und Muskelkater

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