Helmeloh's Notizblog

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Die Überlegungen von gestern “Kampfkunst versus Kampfsport” scheinen nichts zu bringen, abgesehen davon, verwirren sich mich nur noch mehr. Doch sie hatten auch ein gutes, denn ich bekam einen nützlichen Kommetar und der Hinweis auf die Wettbewerbe in Taiwan. Das genügt mir, um dieses Thema aus meinen kreisenden Gedanken zu verbannen.
Trotzdem passt zu meinen Überlegungen gut, was ich gerade “ergoogelt” habe:

“Denken schädigt die Milz und bewirkt. Anfallskrankheit und Irrsinn. Mit Zorn … in einem Lehrgespräch der Gelbe Kaiser …. ‘gestrenge Halle’. Die fünf Hauptorgane ….. qigong-Übungen und taiji quan. In: Heise Th (Hrsg) …” Beschreibung auf Googel zu Traditionelle chinesische Medizin.

In der Formenlehre lese ich gerade über die Qi-Bewegung des Tuna im TCQ und über die gelbe Halle (huang ting) was mich motiviert den Qigong Kurs für die Mitte nächstes Semester fortzusetzen.
So, jetzt werde ich jedenfalls einmal meine Milz schonen. ;-)

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Die drei Qualitäten von Qi im Taijiquan. Der erste Abend des Spezialtrainings mit Franz P. Redl und Niki Deistler (Shambhala) ist schon wieder vorbei. Für mich ist es jedenfalls eine interessante Ergänzung und die kleinen Qigongübungen, Seidenfadenübungen, Partnerübungen und Meditationen zu den unterschiedlichen Qualitäten von Jing, Qi und Shen gefallen mir ausgezeichnet. Hoffentlich bringe ich es nicht bald soweit, dass ich in er U-Bahn mit Yin- und Yangkreisen anfange. LOL

Di 19:30 – 21:30, am 12., 19. und 26. Jänner

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Ich lege mir gerade eine neue Seite zu Taijiquan an und obwohl ich gerade erst das Grundgerüst erstelle, mache ich die Seite schon öffentlich zugänglich und schreibe sogar einen Artikel dazu, weil ich für eventuelle Kommentare auf diesen Artikel hier verweisen möchte.
Kommentare, Kritiken (natürlich nur positive ;-) ) und Vorschläge, auch Linkvorschläge für die geplante Linksammlung zu “mein Dào” sind hier also jederzeit willkommen.

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Meridiane

3 Kommentare

Jeweils 12 Meridiane, auf denen die Ch`i – Kräfte zirkulieren, durchströmen die rechte und die linke Körperseite. Auf diese Meridianen befinden sich 360 Akupunkturpunkte.

Die jeweiligen 12 Meridiane sind mit 6 YIN- (Sympathikus-) und 6 YANG- (Parasympathikus-) Organe verbunden und tragen auch deren Namen.

Solche Irritationen können Meridiane schwächen (Energiedefizit) oder schlechte Energie (Energieüberschuss) erzeugen. Dadurch kommen die Meridiane – YIN und YANG aus dem Gleichgewicht.

Zitat aus WIRKUNGSWEISE DER AKUPUNKTUR

Auf Verschiedene Meridiansysteme liest man:

Die klassischen Akupunkturpunkte befinden sich alle auf den 14 Kanälen (Shi Si Jing), die aus den zwölf Hauptmeridianen (Jing Mai) zusammen mit Konzeptionsgefäß (Ren Mai) und Lenkergefäß (Du Mai) bestehen. Die anderen Meridiane kreuzen diese 14 Kanäle an bestimmten Akupunkturpunkten.

Weiter findet man auf Wikipedia:

Jing Mai 12 Hauptmeridiane
Qi jing mai 8 Außerordentliche Gefäße
Jing jin 12 Leitbahnsehnen
Luo Mai 15 Verbindungskanäle
Jing bie 12 Sondermeridiane
Jing shui Wasserbahnen

Den Hauptmeridianen wird jeweils auch eine Fließrichtung zugeschrieben:

* Yin-Meridiane verlaufen von den Zehen zum Stamm und vom Stamm zu den Fingern.
* Yang-Meridiane verlaufen von den Fingern zum Gesicht und vom Gesicht zu den Zehen.

Die Hauptmeridiane ergeben nach den Vorstellungen von TCM-Anhängern einen Kreislauf, der im Laufe eines Tages komplett durchlaufen wird, so dass jeder Meridian jeweils zu seiner Uhrzeit für zwei Stunden ein Maximum erreicht

zwei Tabellen zeigen:
Metall (金) Lunge Lu 03-05 Tai Yin Yīn Trauer Nase Haut
Metall (金) Dickdarm Di 05-07 Yang Ming Yáng Trauer Nase Haut
Erde (土) Magen Ma 07-09 Yang Ming Yáng Sorge Lippen Bindegewebe
Erde (土) Milz Mi 09-11 Tai Yin Yīn Sorge Lippen Bindegewebe
Feuer (火) Herz He 11-13 Shao Yin Yīn Freude Zunge Blut
Feuer (火) Dünndarm Dü 13-15 Tai Yang Yáng Freude Zunge Blut
Wasser (水) Blase Bl 15-17 Tai Yang Yáng Angst Ohr Knochen
Wasser (水) Niere Ni 17-19 Shao Yin Yīn Angst Ohr Knochen
Feuer (火) Perikard Pe 19-21 Jue Yin Yīn Freude Zunge Blut
Feuer (火) 3facher Erwärmer 3E 21-23 Shao Yang Yáng Freude Zunge Blut
Holz (木) Gallenblase Gb 23-01 Shao Yang Yáng Wut Auge Muskel
Holz (木) Leber Le 01-03 Jue Yin Yīn Wut Auge Muskel

und
Mi 4 Chong Mai Durchdringendes Gefäß Vater Medianebene und Frontalebene
Pe 6 Yin Wei Mai Yin-Bindegefäß Mutter Frontalebene
Dü 3 Du Mai Du/LG Lenkergefäß Ehemann Medianebene
Bl 62 Yang Qiao Mai Yang-Fersengefäß Ehefrau Frontalebene
Gb 41 Dai Mai Gürtelgefäß männlich Transversalebene
3E 5 Yang Wei Mai Yang-Bindegefäß weiblich Medianebene
Lu 7 Ren Mai Ren/KG Konzeptionsgefäß Meister Medianebene
Ni 6 Yin Qiao Mai Yin-Fersengefäß Gast Frontalebene

5 Wandlungsphasen
5 Wandlungsphasen

Auf die einzelnen Meridiane, Organe und Übungen werde ich später näher eingehen, hier möchte ich noch kurz die 5 Elemente, Wandlungsphasen und das Qi anführen.

Eine Schlüsselrolle im medizinischen Diskurs der chinesischen Tradition spielt der Begriff „Qi“. Der Organismus erscheint als außerordentlich komplexes Gefüge dynamischer Qi-Strukturen….
Der Gedanke, dass allem Geschehen in der Natur und in der Gesellschaft eine Spannung nach Yin und Yang innewohnt, ist nicht nur in der chinesischen Medizin zu finden. Er ist im „Yijing“ zu finden, einem der „Klassiker“, die lange vor dem Erscheinen von Konfuzianismus und Daoismus niedergeschrieben wurden, und ist tief in der mentalen Verfassung und körperlichen Empfindsamkeit der Chinesen verankert. …

Das Qi in den fünf Wandlungsphasen
An zweiter Stelle ist die Qi-Dynamik in einen Kreislauf eingebunden, der nach dem Muster von fünf Jahreszeiten verläuft. Jeder Kreis (Funktionskreis oder Orbis) geht aus einem vorherigen hervor und in den nächsten über. Es entstehen Gegensätze und Paare etwa nach dem Muster des Verhältnisses zwischen Großmutter und Enkel. Den Jahreszeiten sind fünf Elemente zugeordnet: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Der menschliche Organismus schließlich wird als ein Zusammenwirken von fünf „Organen“ begriffen, von denen jedes seinen besonderen Bezug zu einem der fünf Elemente und einer der fünf Jahreszeiten hat. Unter einander sind sie im Modus des auseinander Entstehens aneinander gebunden. Es sind die Leber, das Herz, die Milz, die Lunge und die Niere. Jeder dieser Begriffe deckt sich nur teilweise mit dem uns vertrauten Begriff. Im „Herz“ zum Beispiel ist neben dem Organ als Pumpe das Vermögen zur treffenden Form eingeschlossen. Physisches und Psychisches spielt immer und oft ununterscheidbar ineinander über. Neben allen sich daraus ergebenden Unterschieden dürfte der wichtigste der folgende sein: Die fünf Organe sind ein sich selbst erfüllendes Ganzes, ein Mikrokosmos als Abbild eines Makrokosmos, der mit seinen Jahreszeiten und Elementen mit dem individuellen Organismus sein Spiel treibt. Die Organe verhalten sich zum Organismus wie die fünf Jahreszeiten zum Zyklus des Entstehens und Vergehens und die fünf Elemente zum Ganzen des materiellen Seins.

Der Text oben stammt ebenfalls aus Wikipedia

Weblinks:
Yijing
Meridianlehre

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oder der große Energiekreislauf ist eine Erweiterung des unten beschriebenen kleinen Kreislaufes. Im wesentlichen, um die Gliedmaßen, also die Bahnen außen und vorne die Beine hinab und auf der Seite innen und hinten der Beine wieder zurück zum Beckenboden. Auch die Arme sind Teil des Kreislaufes (innen und vorne zu den Fingern und hinten, innen zurück zur Schulterregion).
Wie unten angeführt, versuche ich den kleinen Kreislauf in die Kurzform einzubringen und Engergiefluss und Atmung mit der Bewegung, besonders dem Steigen und Sinken zu koordinieren. Leider habe ich dazu keine Hintergrundinformation gefunden, da die innere Arbeit und die Energiearbeit h.s. in Qigong unterrichtet wird und in Taiji begnügt man sich meist auf das Ganzheitskonzept, das eben dem Neigong entspricht. Ich finde zu beiden Methoden zwar einen Zugang, aber “die Vorstellungskraft, das Yi, der Geist” geht als dicker Lichtstrahl nach oben und das Ting Jin (spürende, messende, man könnte sagen sensible Kraft; Spürsinn) und die Energie (Qi) folgt ist mir einfach zu wenig und zu allgemein. Es entsteht bei mir immer nur ein diffuses Gefühl und ich vermisse die Klarheit und Deutlichkeit, die Konzentration, die dem Bewußtseit hilft relevante Information in der Sensorik herauszufiltern und diese klar und deutlich herausstellt. In Qigong und bei Meditationsübungen ist mir das möglich, aber nicht sobald ich meinen Körper im Raum bewege, daher versuche ich eben den großen Kreislauf in meine Form einzubringen und diese eine Zeit lang zur Meditation zu nutzen. Ohne Rücksicht auf choreografische Verbesserung und ohne Anwendungen im Hinterkopf, möchte ich nur Meditieren und mich ganz auf das Steigen und Sinken, den Energiefluß und die Atmung konzentrieren. Ich kann die Form in 5 bis 30 Minuten ausführen, doch ich vermute bald werde ich eine Stunde benötigen und ich bin gespannt wieviele Atemzüge (normale Bauchatmung), also wie oft ein Steigen und Sinken dazu erforderlich sind.
Im nächstem Artikel möchte ich ein wenig näher auf das Meridiansystem eingehen.

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