Helmeloh's Notizblog

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Entropa: Stereotypes are Barriers to be Demolished
Eine Kunstausstellung in der Vorhalle des Gebäudes des Europäischen Rates in Brüssel, welches durch den tschechischen Vorsitz der Europäischen Gemeinschaft gefördert wurde, hat eine hitzige Debatte ausgelöst.
Satire, Kunst, künstleriche Freiheit? Ja, bei der modernen Kunst ist es eben nicht mehr so einfach Kunst und Bluff zu unterscheiden. Ein Schwindel soll das sein? Ich glaube nicht, ich halte es für typische moderne Kunst, die ihre Aufgabe genau erfüllt, sie ist ein Spiegelbild der Gesellschaft.
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Unter dem Deckmäntelchen Kunst ist alles erlaubt (3)

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Vom 17. bis 23. November findet heuer zum vierten Mal auf Initiative des Art Cluster Vienna die viennaartweek´08 in Wien statt. Private und öffentliche Einrichtungen – darunter Museen, Ausstellungshäuser, Kunsthochschulen, der Galerienverband und das Dorotheum – präsentieren einem internationalen Publikum Wien als anerkannten Kunststandort in seiner ganzen Vielfalt. Nähere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungshomepage.
Weitere Information dazu auf viennaartweek 2008 bzw. auf der Homepage des Veranstalters viennaartweek.

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Globart
Globart

Die diesjährige Globart-Academy im Kloster Pernegg widmet sich der “Entdeckung der Langsamkeit”. Wie kann die Kunst Tempo herausnehmen?
Die Stunde sprang aus der Uhr, stellte sich vor diese und befahl ihr, richtig zu gehen“, schrieb Paul Celan 1952 („Gegenlicht“). Die Sehnsucht nach mehr Autonomie über die Zeit ist ein Menschheitsthema. Schon im Alten Testament heißt es: Geboren werden hat seine Zeit; sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit; ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit; heilen hat seine Zeit;

Den aktuellen Originalartikel dazu lesen auf Globart-Academy: Die Überholspur zum Glück?

Siehe Globart-Academy
Idee:
Schon das erste Symposium im Jahr 1998 machte deutlich, was diese Kulturinitiative sein sollte: Ein Forum der Begegnungen kulturschaffender Menschen, Musiker, Künstler, Wissenschaftler, Schriftsteller, Pädagogen, Philosophen, Vertreter des religiösen Lebens und der Wirtschaft.

GLOBArt ist ……
* Förderung des interdisziplinären Dialogs, wie beispielsweise internationale Symposien, Platonischer Dialog, Workshops, Salons, zu Zukunftsthemen.
* Förderung von zeitgenössischer Malerei, Literatur und Musik, beispielsweise anhand einer Plattform zur Präsentation junger Künstler, der Vergabe von Preisen und Auftragswerken, Erstlesungen und Konzerte.
* Pflege und Erhaltung von Kulturwerten – „think global– act local“: Förderung der regionalen Entwicklung, Tradition, Austausch der Kulturen.
* Förderung der Begegnung junger Menschen: Kooperationen mit Schulen und Universitäten im In- und Ausland und die Möglichkeiten für Internships bei GLOBArt
Der Standard schreibt dazu:
“Entschleunigung” bei der Globart Academy 2008

Pernegg – Um “Entschleunigung – die Entdeckung der Langsamkeit” dreht sich die elfte GLOBArt Academy vom 21. bis 24. August im Waldviertler Kloster Pernegg. Mit dem vielschichtigen Thema werden sich laut Aussendung der NÖ Landesakademie mehr als 50 nationale und internationale Experten u.a. aus der Medienwelt, Medizin, Betriebswirtschaft, Wissenschaft und Religion in Vorträgen und Workshops auseinandersetzen.

Die Eile hat der Teufel erfunden

“Die Eile hat der Teufel erfunden. Wenn dieses türkische Sprichwort stimmt, leben wir in einer teuflischen Zeit”, führte die Landesakademie, die die Initiative GLOBArt unterstützt, zum Thema aus. Mit der Ökonomisierung Anfang des 19. Jahrhunderts forcierte man die Transformation von Zeit in Geld. Alsbald erfasste und veränderte Beschleunigung alle Lebensbereiche. Immer öfter agieren wir nicht mehr selbstbestimmt, sondern sind Getriebene eines Systems, das immer schneller Antwort, Ergebnisse und Reaktionen verlangt. Eile und Stress bestimmen unseren Alltag.

Geschwindigkeitsempfindungen,,,

und auf Glocalist meint man:
10. GLOBArt Academy im Kloster Pernegg

St. Pölten (17.8.07): Vom 23. bis 26. August treffen sich KünstlerInnen, Visionäre, Querdenker und WissenschafterInnen, die sich im Dienst der Gesellschaft engagieren. Diesjähriges Motto “Identität(en)”.

Die GLOBArt Academy findet heuer bereits zum zehnten Mal im Kloster Pernegg im Waldviertel statt. Unter dem Titel “Identität(en)” werden Fragen zu Migration, Immigration und Ghettobildung, zu Vorurteilen, Feindbildern, Mythen und Legenden, zur europäischen Verfassung, zum Zivilisationskrieg zwischen dem Islam und dem Westen u. a. diskutiert. …

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Ich hab’s ja eh schon immer gesagt”.
Einleitung wird ein Gedicht mit den aktuellesten Google Suchwörtern.
Schluss wird ein köstliches, besser gesagt del.icio.us Gedicht über den Bedeutungswandel der Wörter seit sie als “tags” für “social bookmarks” verwendet werden. Einer speichert einen altenglischen Artikel unter “Einrichtung” ab, weil dort angeführt wird auf welchen Sessel Shakespeare gesessen ist, der nächste die home page seiner Möbelfabrik….
Der Hauptteil besteht aus Wortpermutationen. Band 1 der ersten Beta-Version besteht aus 26 Buchstaben, 420.000 verschiedenen Wörtern und ist komprimiert 2,5 Terrabyte lang. Es enthält nur einfache, grammatikalisch richtige Hauptsätze (Nebensätze sind nebensächlich) und keine redundante Information. Es enthält jeden wichtigen Satz, der schon gesagt wurde oder der demnächst gesagt werden wird, bzw. von einem großen, berühmten Schriftsteller geschrieben werden wird. Man neheme dazu eine Datenbank mit allen Wörtern (vorerst ist keine Übersetzung geplant), also z.B. den Duden, oder man kann ja auch bei canoonet einmal anfragen. Dann braucht man nur noch ein kleines Programm und die Grammatikregeln. Falls es nicht genau geregelt ist wieviele Nebensätze ein Satz haben darf oder wieviele Adjektive und Attribute … nimmt man vorerst einfach den Mittelwert eines Bestsellers – jetzt denke ich schon an die Version 2.0 – und das war auch schon das wesentliche für den Band 1, Version 1.0
Man kann sich immer selbst zitieren, hat immer eh schon alles gewußt und jeder der auch nur “pieps” sagen will, muss natürlich die Lizenz dafür kaufen.
Dann kann man natürlich noch alle Sätze in alle Anordnungen bringen, damit man wirklich alles aus der Vergangenheit und Zukunft in jeden Zusammenhang gesagt hat.

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