Helmeloh's Notizblog

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Heute habe ich wieder ein paar interessante Videos gefunden:
YouTube Preview ImageBerlin scheint ja fast das Chenjiagou der Deutschen zu sein. ;-)

Da ich nun auch die Säbelform des Chen Stiles begonnen habe, noch zwei Videos:
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und
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Ich verstehe nicht, wieso selbst Großmeister wie Chen Zhenglei solche Wackelteile verwenden, aber vielleicht finde ich den Grund hierfür auch noch heraus.

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Taiji Dao

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Ich habe gerade gesehen, dass der Taiji Säbel Kurs den ich gerade besuchte auch auf IQTÖ ausgeschrieben ist, siehe Taiji Dao. Dort liest man zu den Kurs von Nikolaus Deistler:

Basisübungen, die traditionelle Baihe (weißer Kranich) Säbelform nach Meister Huang Xingxian mit 70 Bewegungen, Partnerübungen, Meditation

Näheres findet man auf Taiji Dao – Der Säbel

Die vielfältigen Grundübungen und Partnerübungen faszinierten mich. Es ist für mich eine ganz neue Art von Körperbeherrschung, wenn man so ein Ding in der Hand hat oder einen Partner mit Langstock gegenüber steht. Die Form selbst gefällt mir auch ausgesprochen gut. Den “Männlichen und weiblichen Enten Schlag Kick” sollte ich vielleicht einmal unabhängig von der Form üben, denn der hat es ganz schön in sich.
Sonst kenne ich erst den Ablauf bis zur Figur 15 “Den Körper drehen und mit der Handfläche schlagen” (der Säbel wird abei versteckt.

Alles in allem ein sehr interessanter Kurs und bis zum nächsten Wochenende im Jänner möchte ich die Choreographie der ganzen Form lernen. Ohne Rücksicht auf Prinzipien und Details möchte ich bis dahin wenigsten einmal den Ablauf können und meine Arme ein wenig stärken, damit ich den Säbel wenigstens für die Dauer einer Kurseinheit so halten kann, dass ich dabei mich und andere nicht gefährde, weil er mir zu schwer wird.

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Im Dezember beginne ich mit der ersten Waffenform und weil der Säbelkurs angeblich etwas leichter ist, beginne ich eben damit.
Die Form soll ähnlich der folgenden sein:
Champion-2002-Taiji Sabre 《太极刀法篇》
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Diesen Säbel werde ich für den Anfang neben einem aus Holz für die Partnerübungen verwenden.

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Nach einiger theoretischen Beschäftigung mit Chi Gung und Tai Chi Chuan (ich habe mich noch immer für kein Romanisierungssystem entscheiden können; nach dem Yale-System heißt es Chi Gung, im Pinyin schreibt man Qi Gong und im Wade-Giles Chi Kung) stieß ich, wie schon in anderen Artikeln beschrieben, vor ca. 18 Monaten auf folgendes Video
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Dabei wurde mir damals klar, dass mir Theorie nicht genügt und ich Tai Chi lernen muss. Jetzt sehe ich es zwar mit anderen Augen und ich hätte nicht gedacht, dass die Verzückung noch wachsen kann. Aber es ist möglich und zwar bei jeder Figur. Mir fallen immer neue Details auf, jetzt gerade das Ausdrehen des vorderen und das Nachdrehen des hinternen Fußes bei der “gehockten Peitsche” (auch “Tiefe Peitsche”, oder “Die Schlange kriecht hinunter”) und der schwierige Übergang in den “goldenen Hahn auf einem Bein”. Bei ihr sieht das ganz einfach aus, obwohl sie extrem weit hinunter geht und ihr Rücken dabei gerade bleibt. Ich bewundere diese anmutigen Bewegungen und die graziöse Ausführung, der es deshalb keineswegs an Kraft fehlt. Im Gegenteil, ich vermute sogar mehr Kraft dahinter, als bei so manchen hart ausgeführten Formen, die einzelne Energiewellen deutlich und sichtbar machen.

Nun beginnt das 3. Semester und ich habe die Peking-Form kein einziges mal versucht und kurze Zeit hat mein Engagement, die Kurzform nach Cheng Man Ching zu erlernen, dieses Video sogar in den Hintergrund drängen können. Kommendes Semester werde ich mich wieder mit der Kurzform, 3. Teil, Prinzipienarbeit, Partnerübungen, Anwendungen usw. beschäftigen, aber dann ist die Peking-Form, Säbel, Schwert-, Fächer- und Langform an der Reihe.
Hm, langsam wird mir klar warum Taoisten angeblich sehr alt werden sollen. Wie sonst, sollten sie wohl all’ diese Formen lernen können?

Mit diesem Video unten, geht es mir heute genau so, wie mit dem oben früher. Mir wird bewusst, dass ich das unbedingt lernen will.
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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir die Übungen in freier Natur zu unvergleichbaren Erlebnissen werden. Allerdings ist das nur möglich, durch die Übungen zuvor mit Lehrer in einem Übungsraum. Wenn ich das Video so betrachte, kommt mir die Assoziation auf, dass es nicht vorrangig wichtig ist, wo man die Form ausführt. Sicher ist es in der freien Natur besonders schön, aber ich vermute, wer sich so bewegen kann, nähert sich an jedem Ort und zu jeder Zeit der absoluten Freiheit.

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