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buddha_lantau
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Dazu habe ich eine sehr übersichtliche, leicht vertändliche Zusammenfassung auf shaolinoesterreich.at gefunden: Die wichtigsten Missverständnisse
Der Buddhismus ist kein Glaubenssystem

Außer der Prüfung durch die eigene Erfahrung gibt es kein Dogma und keine Autorität.

Der Buddhismus ist eine Sowohl-als-auch–Philosophie
Im Westen ist man z.B. Christ oder Moslem, Christ oder Buddhist. Selbst innerhalb des Christentums ist man Katholik oder Protestant! Dieses Entweder-Oder-Denken ist sehr untypisch für den Buddhismus. Hier gibt es kein Entweder-Oder, sondern vielmehr ein Sowohl-als-auch. Es spielt keine Rolle, von woher Gedanken und Anstösse kommen, die einen weiterbringen.
Die Entscheidung, was für einen Gut und Schlecht ist liegt bei einem selbst. Und wenn Religionen und Philosophien wirklich nur das Gute wollen für die Menschheit, und somit ein gemeinsames Ziel haben, dann können sie auch zusammenarbeiten, damit sie sich die Arbeit erleichtern. …
Keine esoterischen, metaphysischen Spekulationen

Im Buddhismus geht es um ganz pragmatische, nützlichkeitsbezogene Erkenntnisse, die den Menschen weiterbringen sollen. Was nicht weiterhilft, ist nicht von Belang!

Der Begriff der Wahrheit
Über Wahrheit lässt sich streiten, wenn notwendig bis zum Glaubenskrieg. Was unter Wahrheit verstanden wird, ist auch von Religion zu Religion und von Philosophie zu Philosophie verschieden. Viele Religionssysteme und Philosophien gehen davon aus, dass es die eine Wahrheit gäbe.

Der Wahrheitsbegriff im Buddhismus ist ein anderer. Er ist sozusagen asymptotisch zu verstehen, das heißt, man kann sich der Wahrheit immer mehr nähern, aber sie ist unendlich, und ganz wissen kann man sie nicht. Dazu ein bekanntes Gleichnis: …
Das buddhistische Weltbild ist nicht materialistisch

Der Körper wird zu einer Art mechanischem Baukasten, das Immunsystem versucht man zu überlisten. Mit diesem System haben wir zwar viel erreicht, aber auch viele neue Probleme geschaffen. Irgendwelche Pillen bewirken irgendwelche chemischen Vorgänge. Und damit hofft man, der Fall sei erledigt. Denn wenn die Chemie im Körper richtig funktioniert, funktioniert auch der Mensch wieder. Bewusstsein gilt ebenfalls als Produkt chemischer Prozesse im Gehirn.

Vielleicht ist aber das Gehirn nicht nur ein chem. Labor, sondern auch so etwas wie ein Fernsehapparat. Die Qualität von Bild und Ton hängt zwar von der Qualität der einzelnen Bestandteile ab und diese kann man reparieren und ersetzen. Aber das gespielte Programm hängt nicht vom Fernseher ab und wenn es einem nicht gefällt, kann man den Fernseher noch so viel reparieren, das gespielte Programm wird dadurch nicht besser.
Buddhismus ist keine Ideologie
Jede Ideologie ist eine Verzerrung/Verkennung der Wirklichkeit. Eine Ideologie im hier verwendeten Sinne ist eine Idee die sich selbständig gemacht hat, d.h. nicht mehr der Überprüfung durch die Wirklichkeit unterworfen ist und sich dadurch von der Wirklichkeit entfernt.

Damit niemand auf kritische Ideen kommen kann und so der Ideologie gefährlich werden könnte, sind Ideologien sehr intolerant, d.h. Andersdenkende werden nicht geduldet. Anders im Buddhismus: Hörigkeit und Intoleranz sind ihm fremd.

Weblinks:
Quelle des Artikels: Shaolin Österreich
Bildquelle: Wikimedia Commons Buddha
Weitere Links:
Buddhismus (ODP)
Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft
Portal:Buddhismus und
Buddhismus (Wikipedia)

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Als ich auf Leichen der Zeit

Die reine Wahrheit. Nichts als die Wahrheit.
Nichts als die Wahrheit reden, heißt schweigen.
Spricht man sie aus, wird zu jedem Satz,
Sowie man ihn sagt, sich ein Gegensatz zeigen.
Erinnern — Vergessen, Lieben und Hassen,
Freiheit und Zwang. Die Feindlichen lassen
Sich wahr nur mit einem Atemzug fassen,
Weil Leben vergeht und alles sich wandelt.
Und doch ist im Recht, wer redet und handelt
Und das Risiko des Irrtums nicht scheut.
Die reine Wahrheit: die Wahrheit von heut.
von EVA Strittmatter

gefunden habe war suchte ich nach Eva Strittmatter und fand auf Liebe
Liebe – welch eine furchtbare Kraft.
Zerstörerisch, wenn sie eingesperrt bleibt,
Wenn sie den Sprung hinüber nicht schafft,
Hinüber zu jenem, zu dem es uns treibt.
Er fängt sie nicht auf, er nimmt sie nicht an.
Sie, die sich nicht befreien kann,
Wütet in uns und gegen
Uns als die Schuldigen an.
Warum können wir keine Liebe erregen?
Wären wir so, wie wir selber uns sehn,
Könnte die Schande an uns nicht geschehn.
Wir würden geliebt, wären wir es nur wert.
So sind wir mit unserem Unwert beschwert
Und schleppen an der verzweifelten Last
Einer Liebe, die liebt und sich selbst dabei haßt.

Von Eva Strittmatter

Da bleibt mir wohl gar keine andere Wahl und ich muss mehr lesen und etwas über die Autorin erfahren.
Auf Wikipedia finde ich Eva Strittmatter:

1947 legte Eva Strittmatter das Abitur ab und begann in Berlin das Studium der Germanistik, Romanistik und Pädagogik. 1950 heiratete sie und gebar einen Sohn. Die Ehe wurde jedoch bald wieder geschieden. Noch vor der Scheidung lernte sie Erwin Strittmatter kennen, den sie bald darauf heiratete.

Seit 1951, nach dem Abschluss ihres Studiums, arbeitete Eva Strittmatter freiberuflich beim „Deutschen Schriftstellerverband“ der DDR als Lektorin. Ab 1952 veröffentlichte sie literaturkritische Arbeiten in der Literaturzeitschrift ndl. Von 1953 bis 1954 war sie Lektorin beim Kinderbuchverlag der DDR. Zudem wurde sie 1953 Mitglied des ndl-Redaktionsbeirates. Seit 1954 ist sie freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte vor allem Gedichte, aber auch Prosa für Kinder und Erwachsene. Von 1960 bis 1972 unternahm sie in ihrer Eigenschaft als Mitglied der Auslandskommission des Schriftstellerverbandes der DDR zahlreiche Reisen in die Sowjetunion und nach Jugoslawien. 1994 starben innerhalb von nur neun Monaten ihre Mutter, ihr Mann Erwin und ihr Sohn Matti. Sie lebt heute im brandenburgischen Schulzenhof.

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