Meine “Definition” von Kampfkunst:
Ich sehe Kampfkunst (nicht Kampfsport) als Weg zur persönlichen Reifung, metaphorisch und historisch gesehen, kann es “der Weg des Kriegers, Heilers und Priesters” sein, aber and die heutige Zeit angepasst, sehe ich darin eher eine Lebensphilosophie oder Lebensweise, deren Grundlage die überlieferten Weisheiten und Fertigkeiten der Meister traditioneller chinesischer Kampfkunst, Philosophie (oder auch Religion) und Lebenspflege sind. Ein Weg zur Tugend, der Weg zur Selbstfindung und Selbstverwirklichung, zur Natur, zu Respekt, zur Warheit, zum Tao, der Weg zu Gesundheit und langen Leben.
Krieger, also Soldaten und sogar Menschen die sich nur effizient Selbstverteidigen wollen, brauchen keine Kampfkunst sondern technisches Now-how, um die modernen Hightech Waffen- und Verteidigungssysteme bedienden zu können. Menschen die sich mit anderen in kämpferischen Disziplinen messen wollen, brauchen Kampfsport, aber keine Kampfkunst. Ich denke, dass die traditionelle chinesische Kampfkunst, ganz besonders die innere Kampfkunst aber nach wie vor bestens dazu geeignet ist, um den eigenen Weg zu finden und um sich für diesen Weg zu stärken.
Schwerpunkte für diese Seiten werden TCM und traditionelles Wushu sein. Weiters Bereiche, die mir als Grundlageninformation dienlich sein sollen: Anatomie, Physiologie, Esoterik, Medidation, Moral, Ernährung, Taoismus und Chinesisch…
Sinn und Zweck dieser Seiten
Ich mache mir zu Techniken und Übungen (speziell zu Chi Gung und Nei Gung) notizen, stelle theoretische Überlegungen an, lade zur Diskussion im Kommentarbereich ein, sammle Links und Artikel, Videos und Material die Gegenstand meines Interesses sind und zu diesem sehr weit gesteckten Bereich (Kampfkunst als Lebensweise) passen.
Siehe dazu auch:
Wushu ist nicht gleich Wushu und schon gar nicht Wushu
Taijiquan ist eine innere Kampfkunst und kein Kampfsport
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