Schneefall (ich muss meine Handykamera besser einstellen, da sieht man ja keine einzige Schneeflocke
Heute muss ich zustimmen, wenn mich wer fragen sollte, ob ich auf den Kopf gefallen bin. Es war eine spiegelglatte Eisfläche unter der dünnen Schneedecke versteckt und schon ist es passiert. Am Weg zur Wiese musste ich schmerzhaft feststellen, dass ich meine Turnschuhe auch zum Eislaufen verwenden könnte. Bis jetzt war ich im Winter eben noch nie mit Turnschuhen unterwegs. Meine Knochen sind aber ganz geblieben.
Erste TCC-Übung bei starkem Schneefall war wirklich wieder ein Erlebnis. Wunderbar ruhig, keine Menschenseele war unterwegs. Vielleicht ein, zwei Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern, aber sonst nur Krähen und immer noch Eichkätzchen.
Bei den Übungen wiederholte ich die von gestern, aber ich werde mir einen Plan zulegen, um ein wenig Abwechslung in das Programm zu bringen.
Kurs am Abend:
Die letzte Qigong Stunde vor den Feiertagen hat mich stark berührt und sehr beeindruckt. Der Kontakt zur Erde (Boden) war ein Schwerpunkt und schon bei der einleitenden Partnerübung dachte ich meine Fußsohlen stehen auf einer glühenden Herdplatte. Wir sind alle Übungen durchgegangen, haben den Kranich wieder ein wenig betrachtet und zum Schluss führte uns der Lehrer durch eine sehr angenehm entspannende und angenehm beruhigende Medidationsübung, bei der man sich glichzeitig aber auch gut sammeln konnte.
Anschließendes Tai Chi: Gegen Ende war ich schon etwas unkonzentriert und kam an meine Grenzen. Die Wiederholung der “swinging arms” viel mir etwas schwer, was meine Partner büßen musste. Ich war einfach schon zu müde, weshalb ich den Artikel auch erst heute einstelle.
Ich beabsichtige nicht täglich einen Artikel zu dieser Serie (KK Tagebuch) zu schreiben, aber immer öfter. Außerdem sollen mir die Notizen helfen, ein wenig Abwechslung in mein tägliches Programm zu bringen.
Mein erster Plan für die tägliche Übung auf der Wiese:
Die 5 Übungen zum Loslassen (Song Shen Wu Fa) bilden immer den Anfang und dazwisch mache ich eine kleine, kurze Qigong Übung, meist eine Seidenfadenübung aus dem Taiji-Qigong. Da möchte ich auch ein wenig Ordnung in die Auswahl dieser Übungen hinein bringen und dazu notiere ich mir zukünftig diese kleinen Übungen. Bis jetzt machte ich je nach Lust und Laune irgend welche Übungen. Eigentlich ist das für mich auch in Ordnung, aber man kann dann nicht so leicht feststellen, wie sie sich auswirken und ob es einen Fortschritt gibt.
Montag: Kurzform
Dienstag: Säbelform (ohne Säbel)
Mittwoch: Kurzform
Donnerstag: Lohan Zhang (Kurzversion) und Geist und Körper koordinieren (Shen Xin Xie Tiao Fa)
Freitag: Kurzform
Samstag: Langform
Sonntag: Langform
Weblinks zum Thema:
TCC auf der Praterwiese
Mein Baum auf der Wiese
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Praterwiese 15Dez09
Bei Sonnenschein und Kälte machte ich am Vormittag nach den 5 Lockerungsübungen die Kurzform auf der Wiese. Die Säbelform ohne Säbel bis zur Figur 15.
Am Abend im Kurs div. Übungen, Kurzform, Meditation und besonders ausführlich push hands (swinging arms; hat mir auch besonders gut gefallen) und zum Abschluss die kurze Lohan Zhang Form.
Notiere mir hier einmal die 18 Muster nach Master Huang Sheng Shyan bzw. Huang Xingxian:
- Seven Pushes
- Single Hand Push
- Single Shoulder Push
- Double Shoulder Push
- Swinging Arms
- Elbow Push
- Round Hands
- Pull back and press
- Ward off, Pull back, Press, and Push
- Open and Close
- Shoulder Rol
- Continuous Shoulder Stroke
- Outside Shoulder Press
- Push and Pull
- Hand Circles Neck
- Slaping Hands
- Xiao Lu
- Da Lu
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Heute habe ich das erste mal wieder auf der Praterwiese unter “meinem Baum” geübt. Es war nicht so kalt, wie ich es erwartet habe. Ich hätte doch keine Winterpause einlegen sollen, denn die Natur bietet wirklich jedes Monat ein unvergleichbares Ambiente. Auch kahle Bäume und eine gefrorene, schneebedeckte Wiese haben ihren eigenen Reiz. Als “Norden” (schöne Seite, bei der man beginnt und endet) habe ich mir einen ganz neuen Baum in einer ganz ungewohnten Himmelsrichtung ausgesucht. Zu meinem Erstaunen habe ich wieder Richtungsprobleme bekommen, obwohl ich die die Kurzform mittlerweile im Schlaf kann und bei jeder Figur starten kann. Nur die Richtungen können mich noch immer verwirren. Ist ja auch kein Wunder, denn weshalb sollte der fiktive Partner (Gegner) immer aus der gleichen Richtung kommen? Aber ich werde mir trotzdem ab morgen täglich einen anderen Baum als “Norden” aussuchen. Eventuell hängt das auch damit zusammen, dass Orientierungslauf über viele Jahre hinweg mein Lieblingssport war und bei der Form fehlt mir vielleicht noch der Kontrollblick auf den Kompass.
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Das Foto zeigt nur die Wetter- und Bodenverhältnisse der Praterwiese, auf der ich heute wieder geübt habe. Zu gestern gab es kaum Veränderungen. Nein, halt! Da war doch etwas wesentlich anders, es gab einen neue Spur von einem Eichkätzchen, das anscheinend Hunger hatte und das Depot plünderte.
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Weil es über Flickr so einfach und gut funktioniert gleich noch ein Foto von
meinem Übungsort heute.
Geübt habe ich heute die CMC Kurzform, die Säbelform und die 19er im Chen Stil. Jetzt habe ich gerade ” A Simlified Method of Calisthenics for Health and Self Defense” zur Seite gelegt und “Es gibt keine Geheimnisse” erhalten und einen ersten Blick in das Buch über Prof. Cheng Nanching und sein TCC von Wolfe Lowenthal geworfen. Wird sicher spannend, daher muss ich heute mit dem Geschreibsel hier sofort aufhören. 
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